Konzertbericht & Some words about…

558476_10200848279625762_895933034_nmit & über (Quatschkopf & Entertainer) Joey Cape. Vor ziemlich einem Jahr war der Herr zusammen mit (der stimmengewaltigen) Nessi & (Rampensau) Dave Hause auf kleiner Tour- und ich an drei Abenden dabei. Stuttgart, Dortmund & Hamburg hießen meine Stationen. Es waren Abende, die vom Hocker rissen. Ich fertigte Fragebögen an, die ich ständig dabei hatte. Mein Plan war: Jeden Musiker einen in die Hand zu drücken und zu sagen: „Mach mal!“ Hat geklappt- nicht ganz. Nessi stellte mich Joey nach dem Konzert in Hamburg kurz vor. Wir einigten uns darauf, dass ich ihm die Fragen gerne per Mail zukommen lassen könnte und er sich darum kümmern würde. Und: Er hat sich daran gehalten und mir wunderbare Antworten geliefert. Wenn Lieblingsmusiker Fragen für den eigenen kleinen (!) Musikblog beantworten, dann findet man nur selten die richtigen Worte dafür. Für mich ist und wird das nie Routine werden.

Letzten Mittwoch zog es mich nach Dortmund. Erneut zum FZW, wie vor einem Jahr. Das elendige Warten begann. Auf den Einlass. Später dann auf den Beginn. Irgendwann kam mir ein „Servus! Hallo!“ entgegen. Die Stimme kennt man doch! Na klar! Oise, der sympathische Typ aus Bayern. Mitglied bei Red Tape Parade & Tourmanager von Joey Cape. Oise, der ein noch viel ansteckenderes Lachen als Deniz von Herrenmagazin hat (und das will was heißen!). Welch ein Gedächtnis dieser Typ hat.

Kurz darauf enterte auch schon Armchair Martian die Bühne: Jon Snodgrass übernahm Gitarre & Gesang, Joey Cape den Bass & Paul Rucker (dieses Tier) das Schlagzeug. Dieser Auftritt trotzte nur so von technischen Entgleisungen und es ging irgendwie alles schief. Aber wie Jon so schön sagte: Sie sind noch beim Soundcheck, welcher sich teilweise über den ganzen Abend ausbreitete.

Ja, die Jungs hatten es tatsächlich nicht leicht, aber mit Witz & Charme überspielten die Profis die Patzer gekonnt. Aber an manchen Stellen bekam ich schon leicht Mitleid mit ihnen… Dennoch machte es diesen Abend auch zu etwas Besonderen und es nahm nach kurzer Zeit jeder mit Humor. Band & Publikum.

War es bei Armchair Martian noch wahnsinnig laut und „Auf die Fresse!“, ging es im nächsten Abschnitt weiter mit Scorpios. Es war seltsam, fehlte da doch eine ganz bestimmte Person auf der Bühne: Tony Sly (No Use For A Name), welcher im letzten Jahr überraschenderweise verstarb. Brian Wahlstorm (am Keyboard) stimmte den Song „Justified Black Eye“ an & ich glaube, dass nicht nur ich eine gehörige Gänsehaut bekam.

Danach wurde wieder stärker in die Instrumente gegriffen: Bad Loud. Das neue Projekt von Joey Cape. Die Jungs schmissen sich in Schale. Besonders die Shirts fielen sofort ins Auge, auf denen je ein Wort stand, die die einzelnen Bandmitglieder gut beschreiben sollten:

Joey Cape- „Broken“
Brian Wahlstorm- „Shrink“
Paul Rucker- „Dumb“
Carl Raether- „Glue“

Schöner Einfall. Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass ich mir tatsächlich etwas Gedanken darüber gemacht habe, ob es bei Joey nicht doch der Wahrheit entspricht. Man weiß es nicht. Aber ich möchte es natürlich nicht hoffen!

Wunderbar war, als Oise kurz dem Publikum vorgestellt wurde & er daraufhin einen Song gewidmet bekam:

Er nahm es -natürlich- mit Humor.

Zum Abschluß gab es den Song „International you day“, der einem gehörig das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Jetlag dominierte den Abend. Dennoch gaben die Musiker mehr als 100%. Egal, ob die Technik streikte oder sonst außerplanmäßige Dinge an der Tagesordnung standen. Es war eben doch viel mehr als ein staubtrockener Soundcheck!

Ab Mittwoch sind sie wieder in Deutschland! Und das heißt für euch natürlich hingehen! Versteht sich hoffentlich von selbst! Ich werde mir dieses Spektakel in Hamburg & Berlin erneut ansehen & bin doch etwas traurig darüber, dass ich es wegen der Arbeit nicht noch zu weiteren Auftritten schaffe. Also Tourdaten checken, Karte kaufen & hin da! Wir sehen uns!

17.04. Stuttgart – Goldmarks
18.04.  Munich – Strom
19.04. Zwiesel – Jugendcafé
27.04. Meerhout – Groezrock
29.04. Düsseldorf – The Tube
30.04. Frankfurt – Zoom
01.05. Leipzig – Conne Island
02.05. Münster – Sputnikhalle (Café)
03.05. Hamburg – Molotow
04.05. Berlin – Privatclub

Some words about…

Nessi:

Joey: Nessi is amazing. She is kindhearted and true to her core. She has such an amazing talent already at her age. I really love her and want the best for her.

Dave Hause:

Joey: Dave Hause is a positive force in the music world and my world in general. I imagine he draws this same feeling from all that are fortunate enough to spend time with him. He truly cares about his craft as a song-smith and is in his highest gear at the moment. The guy just bleeds inspiration, ambition and commitment. He has extraordinary purpose and he’s willing to take risk but, all the while, he is humble when necessary. I love him.

The tour with Nessi & Dave:

Joey: The tour with both of them was great. The music was great but the company in off hours was better. It was very fun. A lot of laughs.

The first show you ever played:

Joey: The first show I ever played was with a band called… „White Rock“, a cocaine reference. Not my idea. I was 14 years old. I was the drummer. We had an orange colored bed sheet with 2 lines of cocaine and the band name painted in white on it. It was hung behind my drums. My first banner experience. Haha. We were a terrible cover band. We played covers by The Cars, The Rolling Stones and even Led Zepplin. This was the late 70’s. We played a birthday party for my girlfriend at the time. Her name was Caroline Farrell. She left me for the singer just days after the show. It was a disaster. Hahaha.

Your biggest mistake on stage:

Joey: The biggest mistake I made on stage was pooping my pants. I’ve made this mistake at least 4 times I can remember but it still seems to be the biggest mistake each time. You can’t leave stage and it pollutes the air in a way that no one in the band, crew or first few rows can stomach.

The German crowd:

Joey: The German crowd is simply the most dedicated and fun audience on the planet. They are uninhibited. They just want to have a good time and don’t worry that much about looking cool while they do it. I love them for that and appreciate them dearly for everything they have given to me.

The biggest compliment for your music:

Joey: The biggest compliment I can receive is when someone tells me a song of mine is good. No matter what word they may use to describe it, when they say something positive about my song writing I am touched.

Your future plans, when you were a child:

Joey: I don’t remember but I think I have been told by my family I wanted to be musician from an early age. My parents thought it would pass but eventually gave in to the reality that it was my life’s dream and goal.

Things, you can´t live without:

Joey: I can’t live without music, or at least the creative side of it. I love the process and the origin or catalyst of it.

Your strengths:

Joey: I don’t know my strengths but I would like to have more empathy and the following things.

Your weaknesses:

Joey: My weaknesses, Nicotine, anger, lack of patience, judgement.

Being on tour:

Joey: Tour is half of my life and half of the time I am on it all I know.

Last words:

Joey: I hope all the things I just said don’t sound pretentious. These were hard questions to answer honestly without sounding that way. Haha. Thank you.

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