„Two is a number I don’t understand.“- Annalena Bludau feiert ihr Debüt.

cover_in_the_black_two_spirit_twoEnde März, um genau zu sein: am 28.03.2014 veröffentlicht das Hamburger Label Insular das Debütalbum In The Black / Two-Spirit IIder Bremerin Annalena Bludau, welches wiederum in Berlin aufgenommen wurde. Was zunächst vielleicht etwas verwirrend klingen mag, ist aber ganz klar und deutlich. Annalena überzeugt mit einer sehr klaren, aber nicht monotonen Stimme. Die Musik verleitet einen, einfach die Welt um sich rum zu vergessen. Ob abends allein zu Hause auf der Couch oder im Sommer in der warmen Sonne am See. Sanfte Gitarrensounds sorgen für positive Entspannung und geben einem das Gefühl von innerer Zufriedenheit.

Annalena weiß sich mit ihren Texten auszudrücken. Sie singt von zwischenmenschlichen Beziehungen, Verlust und Emotionen. Die Geschichten die sie erzählt sind allesamt sehr einfach nachzuvollziehen. Nachdem in „White suit“ erst eine kurze, kleine Geschichte geschildert wird, in der das eigene Outfit mit Worten gelobt und mit Blicken verachtet wird, endet der Song mit einem etwas längeren, instrumentalen Teil.

„You said it looked good on me then. Now that´s not how it feels.“Annalena_Bludau_PROMO_III_Franziska_von_den_Driesch

Beim 4. Song der Platte Two fast you“ hat man das Gefühl Annalena spricht einen direkt an. Sie erzählt von einem Problem, was wohl viele kennen.

„Two is a number I don’t understand – it’s always been a mystery to me. Too many to be one and too few to make three“

Du und Ich. Ich und Du. Wie nah kann man einem sein ohne das eigene Ich in das ‚Du‘ „umzuwandeln“?

„You is a concept I don’t understand –it’s alway been a mystery to me. Too far to be me yet too close to be them.“

Insgesamt könnte man sagen, dass es sich bei ihren Songs um toll erzählte Stories handelt, die weniger mit sehr hellen oder tiefen Singstimmen überzeugen sondern vielmehr mit Authentizität und Einzigartigkeit. In ihren Worten drückt sie sich recht simpel aus, was es jedem Zuhörer einfach macht,  ihren Texten und Gedanken zu folgen :

„I said hello, you said hello, I waved and you waved back. I said something, you said something, I guess we talked“  [Requiem]

Unterstützt wurde Annalena Bludau von Nicolai Schorr, der ihr während zwei Wochen im Sommer 2013 nicht nur sein Backroom Studio in Berlin zur Verfügung stellte, sondern auch ihre geschriebenen Songs mit Orgel, Bass und Gitarre zu begleiten versuchte. Resultat dieser Zusammenarbeit ist ein sehr stimmiges Album, das einem nicht nur nach einem anstrengenden Tag auf Arbeit dazu verhilft, die Gedanken schweifen zu lassen. Eine Platte, die für jedermann geeignet ist. Zum Tanz lädt ihre Musik zwar nicht unbedingt ein, aber ab und an tut es ja auch ganz gut sich in den Liegestuhl auf dem Balkon fallen zu lassen, sich ein Glas Wein einzuschenken und den Moment einen Moment sein zu lassen. Also: Reinhören! Wer Lust, Zeit und die Möglichkeit hat, kann sich ja auch auf einem ihrer Konzerte Ende März/Anfang April einen Einblick verschaffen.


+++TOUR 2014 +++

Präsentiert von Nicorola & And so I watch you from a blog

28.03.14 Köln – Heimathirsch
29.03.14 Karlsruhe (Ettlingen) – Wohnzimmerkonzert**
30.03.14 Würzburg – Dencklerkino
31.03.14 Nürnberg – Salon Regina
02.04.14 Berlin – Wohnzimmerkonzert**
03.04.14 Kassel – Warte für Kunst
05.04.14 Bremen – Salon Milla @ Dete (w/ Binoculers)

**Info unter: Klick!

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