„Because going down is way easier together.“ – Ein paar Worte über Tim Vantol.

tim-vantol-if-we-go-down-we-will-go-together-artworkNicht nur, weil Tim Vantol bei Uncle M am 04.04.2014 sein neues alte Album „If we go down, we will go together“ nun endlich europaweit veröffentlicht hat, sondern auch, weil er dieses Jahr wieder einige Konzerte spielen wird, finde ich, dass man ihn hier an dieser Stelle nochmal erwähnen sollte. Erstmal zu Tim Vantol selbst: Für diejenigen, die noch nicht mitgekriegt haben sollten, wer das eigentlich ist und was er macht – es wird höchste Zeit, sich mit seiner Musik auseinandersetzen.

Es handelt sich um einen niederländischen Singer/Songwriter, der Texte schreibt, die vom Leben und von guten wie auch schlechten Zeiten erzählen. Als Supportact war er u.a. mit niemand geringerem als Chuck Ragan unterwegs und kann sich durchaus mit solch einer Größe messen.

Um es mit den Worten von seiner Homepage zu beschreiben: „(…) it’s nice that there are musicians like TIM VANTOL that accompany you not only on the sunny side of life, but also help you through rainy days, when you’re swallowing down your sorrows at some dimly lit bar. Because going down is way easier together.“

Der Titel des Albums könnte passender nicht sein – „If we go down, we will go down together“ – ich finde die Platte übermittelt genau dieses Gefühl – das Gefühl, dass man nicht alleine ist. Ob a capella oder Chorgesang, ob mit oder ohne Gitarre – der Herr Vantol weiß zu überzeugen. Er beschwert sich nicht über das Leben, heult nicht rum sondern ist lebensbejahend eingestellt und lässt einen durch seine Musik daran teilhaben.

„We will all go down, with our noses up high. We will look back to our failures, but at least we could say we’ve tried“ [Before it all ends]

Seine Stimme ist unverfehlbar und authentisch. Sie hat einen hohen Wiedererkennungswert und sie packt einen bereits nach dem ersten Ton. Ja, ich mag seine Stimme und ja, ich mag die aktuelle Platte. Aber noch besser, als sich seine Musik auf CD oder wahlweise LP anzuhören ist es, sich ihn live anzusehen. Nicht nur, dass er unfassbar sympatisch und down to earth auf der Bühne wirkt, sondern auch, dass die Kraft und der Ausdruck seiner Stimme live noch viel mehr zur Geltung kommt, wie ich finde. Ein Ticketkauf und der damit verbundene Konzertbesuch lohnt sich. Ehrlich. Das einzige Risiko, was dabei besteht ist, dass ihr euch anschließend nach mehr sehnen werdet!

Nachdem Tim letztes Jahr mehr als 150 Konzerte quer durch Europa gespielt hat, wird er dieses Jahr auf einigen Festivals sein Unwesen treiben.

+++ TOURDATEN +++

24.04. GEI, Timelkam
25.04. Derwisch, Wien (mit Dominik McNeder & The Misprints)
26.04. Overdrive Fest, Kapfenberg
01.05. Live vor den Hallen, Stuttgart
05.05. Bevrijdingsfestival, Zwolle
24.05. Forever Young, Grootebroek
08.06. Gaellus Open Air fest, Tienray
14.06. Rockcamp, Saarwellingen
19.07. Umsonst und Draussen, Karlstadt
25.07. Riez Open Air, Bausendorf
26.07. Food for your senses Festival, Luxembourg
18.08. Serengeti Festival, Schloss Holte-Stukenbrock
16.08. Garden of voices, Hude

Damit nicht genug – zudem bietet die Band an, Ende April bei dir zuhause im Wohnzimmer zu spielen. Unter der Bedingung dass mindestens 25 Besucher in dein Wohnzimmer passen und du in Süddeutschland wohnst.

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