‚…and it only hurts when your heart beats…‘ Was wir über ‚Hang‘ von Lagwagon denken, Teil 1.

PromoImage.jpgJaja, schon okay! Das neue Werk von Lagwagon ist schon seit einer Weile auf dem Markt und wir kommen erst jetzt mit einer Meinung rüber, aber manchmal sollte man sich die Zeit einfach nehmen, nicht wahr? Was wir uns gedacht haben? Nun, Jess und ich haben uns gegenseitig Fragen zu ‚Hang‘ gestellt und jetzt bekommt ihr auch endlich das Ergebnis zu sehen. Im ersten Teil fragte mich Jess aus, ich antwortete brav. Im nächsten Teil dann ihre Antworten!

Jess fragt: Was verbindest du (persönlich) mit Lagwagon/Joey Cape?

Jasmin antwortet: Kurze Version: Sehr gute Konzertabende. Ein mehr als emotionales Interview in Hamburg. Musikalische Untermalung, egal, wo ich auch bin oder hingehe.

Lange Version: Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie ich damals überhaupt zu ihm gekommen bin. Klar ist, dass irgendwann diese tiefe Liebe zu diesem Musiker entstand. Ob Lagwagon, sein Solokram, Scorpios, Bad Loud oder Bad Astronaut- alles, was meinen Weg in irgendeiner Art und Weise kreuzte, wurde förmlich aufgesaugt.
Dieser Mann ist nicht größer als ich, was ihn schon mehr als sympathisch macht. Dafür hat er ein umso größeres Herz und ist und bleibt ein mehr als bodenständiger Musiker, von dem andere sich gerne drei Scheiben abschneiden können und definitiv auch sollten.

Jess fragt: Anspieltipp des neuen Albums? Welcher Song und warum?

Jasmin antwortet: Schwer zu beantworten, da das gesamte Album ein Anspieltipp ist, wenn man so möchte. Aber mir ist ein Song direkt nach dem allerersten Hördurchgang im Kopf geblieben, sodass dieser von mir genannt wird:

In Your Wake.

Habt ihr euch den mal angehört? 10 oder 15x hintereinander? Wart ihr danach nur noch begeisterter von diesem Song? Ja? Ich auch!
Warum? Ich weiß auch nicht so genau, ehrlich gesagt. ‚In your wake‘ geht direkt nach vorne & besonders der ‚Inside your head‘ Part, der sich am Ende immer mehr aufbaut, macht den Song so Ohrwurmtauglich. Bei mir hat es einfach textlich und musikalisch direkt ins Schwarze getroffen, von Anfang an.

Jess fragt: Warum lohnt es sich, in deinen Augen, sich „Hang“ zu kaufen? Was macht die Platte für dich so besonders?

Jasmin antwortet: Ich habe zu dieser Platte bereits geweint. Bitterlich. Ja, ich bin regelrecht zusammengebrochen.
Zu den Songs bin ich rhythmisch durch das Wohnzimmer gestolpert. Andere hätten es wohl Ausdruckstanz genannt.
Dieses Album war mein allerliebster Begleiter im Auto, als es täglich zur Arbeit ging. Jedes Mal entdeckte man ein neues Detail und neue Lieblingssongs oder Zeilen, die sich schlagartig in den Kopf bohrten.
Man kann sagen, dass dieses Album –zumindest ist es bei mir so- in jede Lebenslage passt und nie aufdringlich wirkt, sondern geschmeidig in die eigene Gefühlswelt eintaucht.

+++++(Ihr wollt das Album kaufen? Na dann mal los: Klick!)+++++

Jess fragt: 4 Adjektive, die du mit der Platte assoziierst? Warum?

Jasmin antwortet: Dieses Album kam für meinen Geschmack zur richtigen Zeit raus. Auch wenn 9 Jahre vergangen sind, als man zuletzt etwas von Lagwagon in den Händen halten konnte, hat sich das Warten doch mehr als gelohnt, oder seht ihr das etwa anders? Und wer jetzt mit diesem ekelhaften Satz ‚Früher war die Band Lagwagon besser!‘ um die Ecke kommt, kassiert nicht nur eine Ohrfeige von mir!
Die junggebliebenen Jungs von Lagwagon haben 1x mehr bewiesen, dass noch immer sehr viel Potenzial in ihnen steckt und sie noch längst nicht am Ende sind, wenn es darum geht, sich musikalisch weiterzuentwickeln und sich nicht damit zufrieden geben, sich auf alten Lorbeeren auszuruhen.

‚Hang‘ hat mich überrumpelt, umgeworfen, sprachlos zurückgelassen & ist als Dauerbrenner in meiner Musikhöhle anzutreffen. Ein Meisterwerk, welches keine Wünsche offen lässt und jegliche Emotion hervorruft, die man sich nur vorstellen kann.
(Achja: Die 4 Adjektive könnt ihr euch jetzt aus dem Text raussuchen!)

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2 Gedanken zu “‚…and it only hurts when your heart beats…‘ Was wir über ‚Hang‘ von Lagwagon denken, Teil 1.

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