Kaos Skola 2016: Kinga Dula, Captain’s Diary & Andreas Liebert im Kreuzverhör.

13267910_822157061261115_5511108796347364275_nGeil! Draußen tobt der Schlagermove. Meine ganze Wohnung wird durchflutet von sämtlichen Musikklassikern, manche könnte man mitsingen, bei anderen taucht eher ein riesiges Fragezeichen über dem Kopf auf. Und das SCHLIMMSTE: ich war heute schon eine ganze Weile draußen unterwegs und bekomme nun die ganzen grellen Schlaghosen nicht mehr aus der Birne. Aber das GUTE daran: Ich war an der frischen Luft, weil ich noch einige Besorgungen machen musste, da mein Zug bereits MORGEN Richtung Schweden starten wird.

Kaos Skola Festival 2016 steht in den Startlöchern, liebe Gemeinde! Freut ihr euch alle auch schon so sehr darauf? Ja? Wunderbar! Während der letzten Zeit hat man gemerkt, wie sehr man mal wieder aus den eigenen vier Wänden muss. Weit weg von dem Grossstadtrummel und auch von der Arbeit. Einfach den Tag in der Natur verbringen. Die Ruhe auf sich wirken lassen, ab und an von Ronja über den Haufen gerannt werden. Einatmen. Ausatmen. Einmal den ganzen Stress und Arbeitsdruck über Bord werfen. Auf‘ s Wesentliche konzentrieren.

Aber nicht nur wir Festivalbesucher packen langsam unsere Taschen, sondern auch die dort auftretenden Musiker! Somit läute ich für dieses Jahr die letzte Kreuzverhörrunde mit Kinga Dula, Captain’s Diary und Andreas Liebert ein! Dängdängdäng!

Leider hatten die Herren keine Zeit mehr für die Plattenklimpergeschichte, aber die wirklich sehr bezaubernde Kinga hat sich an ihre Hausaufgaben gesetzt und einen 1a Aufsatz auf meinen virtuellen Schreibtisch geschleudert. Und sie hat während unserer ‚wir sprechen mal die Aufgaben über Facebook ab‘ Tipprunde auch bei mir immer wieder für ‚Aww-Momente‘ gesorgt, weil sie einfach ein herzlicher Mensch ist und wahnsinnig liebe Dinge schrieb. Danke, liebe Kiki!

Liebe Leute, ich muss nun echt anfangen die Tasche zu packen. Falls euch auch noch kurzfristig das Reisefieber gepackt hat, dann schaut mal auf der Kaos Skola Homepage (Klick!) vorbei. Da gibt es wirklich alle wichtigen Sachen: Anfahrt, Tickets, Line Up undundund!

Viel Spaß euch jetzt beim vorerst letzten Teil!

Angenommen, ihr könntet euch eine Band aus verstorbenen Musikern zusammenstellen- welche 5 würdet ihr wählen und warum:

Kinga: Freddie Mercury, Kurt Cobain, Layne Staley, Jimi Hendrix, Jim Morrison- das WARUM hat sich erübrigt, oder?

Captain: Dann würde ich eine Punkrockband mit Tony Sly gründen. Er war so ein wunderbar glaubwürdiger Songschreiber und Sänger. Wenn er „Ja“ sagt, kann er sich die fehlenden Bandmitglieder ohne Rücksprache mit mir aussuchen. Wenn Tony das macht, kann nichts schiefgehen. Mir würde es dann auch reichen, die Triangel zu spielen.

Liebert: Auch wenn ich könnte, würde ich darauf verzichten eine Band zusammenstellen. Alle Künstler, die aufgrund Ihrer Musik Bedeutsamkeit erfuhren, gebührt Ruhe nach dem Leben.

Beginnen wir bei euch am Anfang- wie seid ihr zur Musik gekommen und warum haltet ihr bis heute daran fest:

Kinga: Ich wusste schon immer was mit Musik anzufangen. Schon als vierjähriges Kind habe ich losgelegt: Mamas Stiefel, Rock angezogen, die Haare gestyled, das Spielmikrofon in die Hand und den Kassettenrecorder an- dann ging es los! Aufgewachsen bin ich mit Queen, Pink Floyd, Led Zeppelin etc.- was konnte da noch schief laufen?!

Ich sehe Musik als meine Lebensaufgabe. Es fühlt sich richtig an, wenn ich auf die Bühne gehe und Menschen mit meiner Musik bewegen und Erlebnisse mit ihnen teilen kann. Ich bin sehr dankbar dafür.

Captain: Als ich 16 Jahre alt war, hat ein Schulfreund angefangen eigene Lieder zu schreiben. Das hat mich so fasziniert, dass ich ein Jahr später selbst damit angefangen habe. Das ist jetzt 17 Jahre, 4 Alben und über 400 Konzerte her. Konzerte zu spielen macht mich glücklich. Neue liebe Menschen kennenzulernen, Menschen mit meiner Musik zu berühren. Es ist ja viel mehr als sich eine Stunde auf eine Bühne zu stellen und das Set runterzurattern. Wenn das Konzert zu einem gemeinsamen Erlebnis aller im Raum anwesenden Menschen wird, dann ist es wirklich gut und richtig.

Andreas Liebert (Foto: Lea Sander)
Andreas Liebert (Foto: Lea Sander)

Liebert: Im Anschluss meiner die-besten-Hits-der-90er-Zeit folgte ein Jahr mit zählbaren deutschsprachigen Hip Hop – Maxi CDs. Im Zimmer meiner Schwester fielen mir nacheinander Punk Rock-Alben erst in die Hände & dann in meinen CD-Player. Wenige Monate später verbrachte ich Wochen mit einer geliehenen E-Gitarre, einem Kopfhörerverstärker mit dem Erlernen der einfachsten Gitarrenakkorde. Zehn Jahre später stand ich auf einer Bühne, hatte in diesem Moment die maximalste Herzfrequenz erreicht, interpretierte meinen eigenen Song und reise seither im Zickzack durch verschiedene Groß- und Kleinstädte.

Crowdfunding:

Kinga: Super Möglichkeit, finanziell unterstützt zu werden.

Captain: Habe ich noch nie genutzt. Aber ich kann verstehen, wenn es Menschen nutzen, weil sie finanziell keine andere Möglichkeit sehen sich einen Traum zu verwirklichen.

Liebert: Kann schöne und wichtige Dinge ermöglichen.

Die Künstlernamen kamen wie zustande und gab es vorher noch andere Ideen:

Kinga: Kinga Dula ist mein echter Name!

Captain: „Captain“ ist seit ca. 17 Jahren mein Spitzname. Da meine ersten beiden Alben von 2004 und 2007 in englischer Sprache waren, wollte ich einen Künstlernamen, der wiederspiegelt, dass es sehr persönliche Lieder sind die ich da schreibe und singe und spiele. 2011 kam mit „Niemals jedem recht“ mein erstes deutschsprachiges Album und ich hätte es doof gefunden den Künstlernamen zu wechseln. Ich mag ihn nach wie vor sehr.

Liebert: Ich erzähle persönliche Geschichten und wollte ganz bewusst kein Konstrukt um mich herum erschaffen.

Elvis Presley oder Johnny Cash:

Kinga: Johnny Cash!

Captain: Sind beides nicht meine liebsten Lieblingsmusiker. Eher Johnny Cash als Elvis Presley.

Liebert: Johnny Cash.

Filme, die euch zum Weinen bringen:

Kinga: Drive & Boyhood.

Captain: Ich bin echt kein Filmfreak. Ich liebe „Bang Boom Bang“. „In China essen sie Hunde“ oder „Elling“ mag ich auch sehr. Da weine ich vor Lachen.

Liebert: Filmempfehlung mit der Garantie zum Weinen kann ich nicht stellen, aber wer bisher noch nicht gesehen hat, klicke Play bei ‚Der Schaum der Tage’.

Gehen wir davon aus, dass ihr euch genau jetzt tätowieren lassen könntet- welche Songzeile würdet ihr euch direkt stechen lassen und warum:

Captain's Diary (Foto: Mattes Schreyer)
Captain’s Diary (Foto: Mattes Schreyer)

Kinga: ->We could sleep on the beach all night…<- Ich liebe die Band Gaslight Anthem. Die Texte von Brian Fallon berühren mich sehr tief und sind mir auch sehr vertraut. Ich sehne mich so oft nach dem Meer. Diese Songzeile bringt es einfach auf den Punkt!

Captain: Ich mag das Motiv „Quadrat im Kreis“. Da muss ich am Wizos „Herrenhandtasche“ denken. Als echte Songzeile würde ich wohle eine eigene Textzeile von meinem aktuellen Album nehmen, denke ich. „Meine Waffe die Gitarre. Als Munition die Illusion“ oder „DIY until I die“ mag ich. Oder etwas von muff potter. Oder von Matze Rossi oder tigeryouth.

Grand Hotel van Cleef:

Liebert: Super Film von Wes Anderson!

Hach! Das waren die bisher 4 schönsten Tourmomente für mich in diesem Jahr:

Kinga: Wow. Das ist ziemlich schwer zu sagen, weil jeder Tag auf Tour ein besonderer ist. An einen Moment kann ich mich aber besonders gut erinnern. Der war in Österreich, in der Ortschaft Höchst. Zu der Zeit mit John Allen auf Tour gewesen. Im Hotel hatte ich eine besondere Begegnung mit einer Katze. Hört sich vielleicht „abgefreakt“ an, aber ich bin halt eine Crazy Cat Lady! Nein, das war echt ein besonderer Moment. Ich habe letztes Jahr meinen Kater Maxi einschläfern lassen müssen, weil er schon alt und krank war und diese Katze hat mich so an ihn erinnert. Das war ein schönes Erlebnis.

Tja, wie schon erwähnt, an jedem Abend von der Tour auf der Bühne zu stehen, das sind schon besondere Momente. Jeder Tag ist irgendwie ein Neuanfang, etwas Besonderes. Ich liebe es. Wenn man noch dazu mit großartigen Künstlern die Bühne teilen kann, ist das einfach schön. Und von Leuten Feedback zu bekommen, wie z.B. ein Besucher neulich nach einem meiner Konzerte: „Danke für deine Musik. Du hast mir meinen Abend gerettet.“ Ich schätze das von Herzen.

Hach! Das waren bisher die schönsten Komplimente, die ich bisher über meine Musik hören/lesen durfte:

Captain: „Wenn du auf der Bühne stehst und deine Lieder singst, glaube ich dir jedes Wort.“

Helloiam Musik:

Liebert: Der Wunsch der Tonträgerveröffentlichung hatte sich bereits während meiner Schulzeit geformt. Zu dieser Zeit habe ich meine Freizeit gegen das Buchen von Auftritten und der Promotionarbeit zahlreicher Bands getauscht. Der Sänger einer dieser Bands begann 2012 ein neues Elektropop-Projekt, namentlich „Tecnosaurus Rex“. Es ergab sich für mich die Möglichkeit verschiedene Entscheidungen in diesem Projekt zu treffen. Am Ende der Entscheidung lag eine Kassette vor mir, mit Wendecover, einem Downloadcode, dem Tecnosaurus Rex Schriftzug und auf der Rückseite das Helloiam Logo. Weitere Veröffentlichung mitsamt dem Logo folgten, von der Band „Abramowicz“ und mir persönlich.

Kinga Dula
Kinga Dula

Ihr würdet gerne beim Kaos Skola mit folgenden Musikern die Bühne teilen:

Kinga: Puhhhh! Ich freue mich über jeden Künstler. Hmmm, aber wenn du Freddie Mercury zurückholen könntest, hätte ich auch nichts dagegen.

Captain: Viele der auftretenden Musiker kenne ich schon, da ich oft mit ihnen getourt bin in den letzten 12 Jahren: Matze Rossi, tigeryouth, Steven&Stanley, Herr Lehmann….. Ich freue mich natürlich riesig, sie dort wiederzusehen. Aber genauso freue ich mich darauf, neue Musikerinnen und Musiker kennenzulernen.

Liebert: Matze Rossi, John Allen, Jawknee Music, Ben Barritt, Freddy Fudd Pucker, Marcel Gein, tigeryouth, MATES, And:I, Chaplin, Catch:firefly, Nicole Carter Cash, Steven& Stanley, AndiSolo, How I left, Herr Lehmann, Lauren Tufnell, Phil Hutzon, Adolfina Fuck.

John Allen:

Kinga: Habe ich schon ins Herz geschlossen!

Job, Musik und Familien/Sozialleben unter einen Hut zu bekommen ist sicherlich nicht immer einfach. Wie geht ihr das an:

Liebert: Ich denke wie so viele, die Job, Hobby und Familie/Sozialleben arrangieren muss: eine temporäre Verschiebung der Prioritäten und biegsambereite Menschen um mich herum.

Captain: Ich liebe meinen Job. Ich bin seit 2010 Klassenlehrer an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und arbeite mit lernbehinderten und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen. Wenn ich Ferien habe, gehe ich auf Tour. Ich bin sehr froh, dass meine liebsten Menschen um mich herum mich dabei unterstützen und viel Verständnis aufbringen. Sonst könnte ich das Pensum, das sich seit ein paar Jahren bei ca. 45 Shows pro Jahr einpendelt, neben Full Time Job und Privatleben nicht machen.

Kaos Skola:

Kinga: Wow! Wow! Wow! Wohoooo. Ich freue mich riesig drauf!

Liebert: Der digitale, erste Eindruck ist total entspannt, idyllisch, familiär und trotz Schwedischkurs mit fehlenden Sprachbarrieren.

Captain: Mein Highlight 2016 bezüglich meiner Vorfreude! Ich war noch nie in Schweden! Alle Musiker, die ich kenne und die bisher beim Kaos Skola gespielt haben, schwärmen vom Kaos Skola! Ich freue mich so mördermäßig, dieses Jahr dabei sein zu dürfen! Esther und ihr Team machen da wohl wirklich einen wunderbaren Job! Vorfreude hoch unendlich!

Letzter gekaufter Tonträger:

Kinga: The Gaslight Anthem – Hurt

Liebert: The Temper Trap mit „Thick As Thieves“. Zum Reinkommen diese drei Songs in folgender Reihenfolge hören: Riverina, Lost & Providence.

Captain: Achim Reichel „Regenballade“ (heute auf dem Trödelmarkt).

Mp3, Vinyl, Kassette und CD in eine Reihenfolge gebracht- wie würde diese bei euch aussehen:

Kinga: Vinyl, CD, Kassette, Mp3.

Captain: Vinyl, Kassette, CD, Mp3.

Matze Rossi:

Liebert: Einer der vielen, guten Musiker des Kaos Skoal. Mein erster musikalischer Kontakt mit ihm, datiert aus 2008 und dem vorzüglichen Song „Ich: Idiot auf dem Hügel“. Den hörte ich mal wieder, kurz vor dem ersten persönlichen Kontakt im vergangenen Mai bei einem gemeinsamen Abend im Ampere, München.

Na so würde ich die Leute dazu bringen, zum Kaos Skola Festival zu kommen:

Kinga: Die Leute muss man dafür nicht überreden. Ich würde sagen, schaut euch das Line-Up an, die Organisation dahinter, das Team, den Einsatz der Leute, den guten Zweck und das Ganze in Schweden! Ich glaube, da brauch ich nicht mehr viel zu sagen.

Nun, das waren bisher die schönsten Zeilen, die ich bisher über meine Musik lesen durfte:

Liebert: „Ist das hier der kleine Bruder von Olli Schulz oder doch wieder nur ein zusätzlicher Moritz Krämer?“

Niemals Jedem Recht:

Captain: Ja, das ist der Titel meines vorletzten Albums aus dem Jahr 2011. Es beschreibt die Kunst, es aushalten zu können, dass nicht immer jeder Mensch Fan deiner Entscheidungen ist. Dass es das wichtigste ist, mit dir selbst im Reinen und glücklich zu sein. Mit dem, was du tagtäglich machst. Du kannst es eh nie allen recht machen. Also lass es lieber direkt sein, darüber nachzudenken, es irgendjemandem recht zu machen.

Oberhausen:

Captain: Das ist meine Heimatstadt. Da komme ich her. Oberhausen ist wirklich nicht schön im klassischen Sinne. Die Landschaft, das Stadtbild- es ist weder Freiburg noch Berlin. Ruhrpott pur. Aber ich fühle mich hier zu Hause. Ich mag es, durch die Straßen zu schlendern. Hier bin ich aufgewachsen. Besonders gern gehe ich ins Druckluft. Dort finden nach wie vor wunderbare Konzerte statt.

Ohja! Dieser Kleinkram sollte immer in der Tasche landen, wenn man auf Tour geht:

Kinga: Kalender, Tee, Fotos, Plektrum, Kapo, Ladekabel, goldener Stift. Ehrlich gesagt, gäbe es sooo viele Sachen!

Liebert: Bei der Rückfahrt immer: Leerer Kugelschreiber, Brötchenkrümel & abgestandenes Wasser und mindestens einen Flyer mit Eselohr.

Pizza geht immer! Welcher Belag ist für euch der allerbeste:

Kinga: Käse, Artischocken, Rucola, frische Tomaten, Spinat, Champignons.

Liebert: Feta & Spinat.

Captain: Spinat & Knoblauch.

Quatsch! Dieses Gerücht wurde mal über euch in die Welt gesetzt:

Kinga: Wüsste ich keines. Nein, ehrlich, ich bin bis jetzt noch gut ohne ausgekommen.

Liebert: Ach Quatsch, habe ich nicht mitbekommen. Ist alles wahr, was man über mich sagt.

Captain: Jemand hat mal gesagt, ich sei empathisch. In diesen Menschen konnte ich mich wirklich nicht hineinversetzen.

ReportInk:

Kinga: Ein Online-Mag, für dieses ich nebenbei schreibe.

Rezensionen halte ich für:

Liebert: Spannend, wirkungsarm, unbeständig.

Retter des Rock:

Captain: Das ist das Label des lieben Tommy Finke. Er hat meine letzten beiden Alben als CD herausgebracht. Beim aktuellen Album „Als Munition die Illusion“ werde ich neben Retter des Rock Records auch von Tanz auf Ruinen Records aus Dortmund unterstützt. Thomas / Tanz auf Ruinen Records hat sie als LP herausgebracht. Es ist so wichtig und schön, dass es liebe Menschen gibt, die mich bei der Veröffentlichung meiner Platten unterstützen.

Schweden:

Kinga: Noch nie dort gewesen, aber ich freue mich hammermäßig drauf!

Liebert: Landschaften wie die Desktophintergründe bei Windows 95 mit schönklingendem Singsang in der Sprache, Möbeldaumenkinos, Herr Nilson & nach der Kasse kommt das Softeis.

Captain: Eins der Länder, in denen ich noch nie war und die auf meiner „Da musst du unbedingt mal hin“ Liste stehen. Noch. Am 22. Juli ändert sich das ja dann zum Glück! Hach, was freue ich mich aufs Kaos Skola!

Tourmanager:

Kinga: Das mache ich auch noch nebenbei.

Tja, wenn ich Leute von meiner Musik überzeugen müsste, würde ich ihnen raten, in diese 3 Songs von mir reinzuhören:

Liebert: Drei Songs stehen im Internet zum Konsum bereit: Teil des Spiegels, Tümmler & Anfangende.

Tigeryouth:

Captain: Tilman ist so ein besonderer, wunderbarer, liebenswerter Mensch! Er sagt immer, was er denkt und es ist ihm ziemlich egal, was andere davon halten. Eine superehrliche Haut. Und ich liebe seine Lieder und die Art, wie er sie live spielt. Ganz oder gar nicht. Er kann nur Vollgas! Absolut mitreißend!

Unconditional:

Kinga: Alles ist bedingungslos bzw. sollte man als bedingungslos sehen, dann lebt es sich auch (stress)freier. Mein neuer Song- ein kleiner Tritt in den Arsch.

Und wie würdet ihr die Leute dazu überreden, ebenfalls nach Schweden zum Kaos Skola Festival zu fliegen/fahren:

Liebert: Man kann selbstverständlich an dem Wochenende woanders hinfahren, aber das ist schlichtweg die falsche Entscheidung. Blicke auf die Homepage erleichtern die richtigste Wahl!

Captain: Da gibt es Herzmusik von Herzmusikerinnen und Herzmusikern! Veranstaltet von Herzveranstaltern! Die Landschaft ist toll! Und Elche sieht Mensch bestimmt auch mal!

Veganismus:

Kinga: Finde ich absolut toll, wenn man es bewusst macht.

Captain: Ich bewundere alle Menschen, die sich vegan ernähren!

Liebert: Ich erfreue mich dem Trend der bewussten Ernährung & dass jede Person selbst entscheidet, was die Gabel mit dem Messer gemeinsam in essbare Form bringt.

Wenn ihr euch mit einer Figur aus der gelben Stadt Springfield vergleichen müsstet- welche würdet ihr wählen und welche Charaktereigenschaften würden sich überschneiden:

Kinga: Ich glaube Lisa, da sie auch vieles hinterfragt. Lebt bewusst, denkt an ihre Umwelt und respektiert jedes Lebewesen.

Captain: Du spielst auf die Simpsons an, oder? Leider bin ich kein Fan der Simpsons. Ganz nett. Aber ich kann gerade mal die Figuren nennen und nicht beschreiben, wie sie sind. Homer kennt keinen Bedürfnisaufschub, wenn es ums Essen geht, oder? Das haben er und ich dann wohl gemeinsam.

Liebert: Clancy Wiggum, eine Pistole ist einfach der stabilste Donuthalter.

X-beliebige Shows, in denen Musiktalente gesucht werden. Eure Meinung darüber:

Kinga: Das ist pure Geschmackssache. Von den ganzen Shows finde ich „The Voice of Germany“ noch am besten und ehrlichsten. Für mich kam es bis jetzt noch nicht in Frage.

Liebert: Eine verzerrte Darstellung des kommerziellen Erfolgs von musikalischer Darbietung. Wirtschaftlich eine Geldkuh, menschlich seit Beginn ein Armutszeugnis. Dank der Quoten weiterhin mit Platz in diversen Abendprogrammen.

Captain: Ich liebe es, wenn Musikerinnen und Musiker eigene Lieder schreiben. Wenn sie authentisch sind. Wenn ich ihnen glaube, was sie sagen und singen. Da in diesen Shows aber Leute gesucht werden, die die Lieder anderer Leute singen, kann ich diesen Shows nichts abgewinnen.

Youtube-Videos:

Kinga: Unconditional/The Right Feel

Captain: Ich hörte davon.

Liebert: Wichtig im Musikkontext, weil weiterhin die schnellste Möglichkeit Musik zugänglich zu machen.

Ziele:

Kinga: Mir immer treu bleiben. Musik, Familie, Partner, Reisen, Yoga. Immer wieder Neues entdecken und vor allem: STAY FREE!

Liebert: Ich bin frohmütig, dass ich einen Song geschrieben, den mit zwei Freunden in einem kleinen Studio aufgenommen habe, ein weiterer Freund das Cover gestaltet hat und eben dieser Song seither im Internet steht & das wohlmöglich solange es Musikhandelsplattformen im Internet gibt. Das war nie mein Ziel, das eigentliche Ziel war es Geschichten zu verarbeiten, ein musikalisches Tagebuch zu formulieren und eine ewige Erinnerung an einen Lebensabschnitt zu haben, den ich hin und wieder mir selbst vorspiele. Alles was kam, nachdem ich meinen Song fertig stellte, ist eine einmalige, durchaus angenehme und endliche Zeit.

Captain: So gut wie möglich im Hier und Jetzt leben und das schätzen und lieben, was gerade so im Leben passiert.

PLATTENGEKLIMPER mit KINGA DULA

Wohooo! Schräge Sache! Ich habe den Soundtrack von The Rocky Horror Picture Show gezogen. Wow, was für ein Zufall.

Was soll ich dazu sagen? Ich liebe diesen Soundtrack. Er ist der absolute Wahnsinn, steigert mein Stimmungsbarometer in Sekundenschnelle und ich fühl mich teilweise, als wäre ich mittendrin im Geschehen- gefangen im Schloss von. Dr. Frank N. Furter. Übertreibe ich? Na, vielleicht ein bisschen. Na jetzt mal im Ernst. 13689842_10210169660584924_960865840_n
Ich hatte schon immer was für „Theatralisches“ über. Das Verrückte und Bunte. Der Soundtrack, die Songs erinnern mich irgendwie so stark an Queen, besonders Freddie Mercury, meine Muse. Eine außergewöhnliche Seele, die das Theater, Farbenfrohe und Außergewöhnlich abgöttisch liebte. Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.
Ich liebe freakige, abgefahrene Sachen angereichert mit viel Fantasie und doch mit einer besonderen Thematik dahinter. Das ist die Rocky Horror Picture Show.
Die schrägen Klänge, die Lyrics, die Stimmen- ja, die Songs sind einfach der Hammer. Von Anfang bis zum letzten Ton. Ich höre diesen Soundtrack besonders gerne während ich koche. Das steigert die Kreativität ungemein in mir. Ich hoffe meine Mitmenschen sehen das genauso und das Essen schmeckt ihnen (lacht).
Wie ich zu dieser Platte gekommen bin? Ist schon eine Ewigkeit her – 12 Jahre glaub ich. Ich lernte einen Typen kennen und wir gingen auf ein Konzert, nach dem Konzert haben wir bei ihm noch Aftershowparty gemacht. Nach einem Weilchen sagte er zu mir: „Kiki, ich hab was für dich! Das passt einfach zu dir. Du musst es haben. Ich möchte es dir schenken.“ Und da hatte ich sie schon in den Händen, die Platte von The Rocky Horror Picture Show. Da ich zu dieser Zeit noch keinen Plattenspieler hatte, lag sie zunächst als Deko in meinem Zimmer. Viele Jahre später lernte ich meinen jetzigen Partner kennen. Als ich seine Wohnung das erste Mal betrat, stach mir sofort was in die Augen. Jaaaaaa….Der Soundtrack von The Rocky Horror Picture Show. Die Platte verfolgt mich. Aber das ist auch gut so. Für mich einer der besten Soundtracks.

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