Um es mit den Worten von den Simpsons zu sagen: ‚USA! USA! USA!‘

IMG_2558‚Was will sie uns damit sagen?!‘ höre ich euch fragen. Dass ich die Simpsons mag, zum Beispiel? Oder dass man Dinge einfach tun sollte, ohne lang darüber nachzudenken? Wie heißt es bei Kettcar immer so schön: ‚Mach immer was dein Herz dir sagt…‘ und genau diesen Satz trägt Matze Rossi mit sich spazieren. Diese Worte pranken auf einer leuchtenden roten Karte, die er stets in der Tasche hat und in diversen Situationen zückt. So auch dieses Mal: Anfang kommender Woche steigt er ins Flugzeug, landet viele Stunden später in Kalifornien und wird zusammen mit Divided Heaven das eine oder andere Konzert spielen! Und wie viele von uns wünschen sich jetzt noch spontan Urlaub nehmen zu können, um diese Auftritte miterleben zu können, nicht wahr? Spontane Krankschreibungen gehen dafür aber eigentlich immer. Mmh, ich muss da wohl noch über etwas nachdenken! Ähm, wo war ich?

Jeff/Divided Heaven habe ich leider noch nie auf der Bühne erleben dürfen, aber ich hoffe sehr, dass ich das in der Zukunft ändern kann. Stattdessen wühlt man sich von einem Musikvideo zum nächsten und was als allererstes auffällt: Mensch, Jeff experimentiert viel mit seinem Haar, sieht er scheinbar in fast jedem Video ein wenig verändert aus. Jaja, eh jetzt jemand sagt, dass man viel zu sehr auf die Äußerlichkeiten guckt: Gar nicht wahr! Neben vielen ‚Awww‘ Momenten gibt es das eine oder andere Schmunzeln, was entlockt wird und eine innere Ausgeglichenheit schleicht sich an. Man lehnt sich zurück und lässt die Musik im Hintergrund laufen, verliert sich ein wenig. Wie ich Jeff so einschätzen würde? Allein von den Videos her? Ich könnte mir gut vorstellen, dass er ein lockerer Typ ist, der felsenfest hinter seiner Meinung steht und diese ohne weiteres vertritt. Einer, der das Herz am richtigen Fleck sitzen hat und für dem ‚Gerechtigkeit‘ kein Fremdwort ist. Eine ehrliche Haut, der für sämtliche Späße zu haben ist, aber auch eine nachdenkliche Seite hat. Man kann mit ihm zusammen weinen, lachen, tiefgründige Gespräche führen und bei einem gemeinsamen Bier schweigen und den Moment genießen. Unkompliziert. Ein hoffnungsloser Romantiker, welcher aber auch ein wenig den Punkrocker in sich trägt. Das wäre meine Vorstellung von Jeff. Ob ich damit zumindest teilweise richtig liege? Ich weiß es nicht! Eine Sache weiß ich dafür aber ganz sicher: Der wunderbare Jeff wird nämlich Tourtagebuch führen und wir sind bereits gespannt drauf, wie die Auftritte laufen werden! Hier bei uns dann demnächst mehr dazu! YEAH! Wir freuen uns über diese Zusage! Da kommt man ja ganz in Internetherzenverteillaune!

Würde man irgendwann ein Film über das Leben von Matze Rossi drehen, bekäme dieser Streifen den Titel ‚Seine Knarre ist die Liebe!‘. Gutmütig. Herzlich. Einer, der anderen Menschen sehr viel mit auf dem Weg gibt, vermutlich ohne dass er es weiß. Herr Rossi knüpft gerne Kontakte, pflegt neue Bekanntschaften und alte Freundschaften, damit diese nie die Chance haben zu verblassen und irgendwann ganz aus seinem Leben verschwinden. Matze ist Kopf- und Herzmensch. Vieles wird gemacht oder ausprobiert, ohne es vorher Wochenlang durchzukauen, ob das überhaupt funktionieren kann. Er macht einfach. Er hört auf den Verstand, auf das stark pochende Herz in der Brust und auf das Bauchgefühl. Er lässt sich leiten, lässt sich den Wind nicht aus den Segeln nehmen. Besitzt eine starke und mitreißende Persönlichkeit. Findet stets klare Worte. Ach, ich könnte wirklich noch viel über Matze schreiben, so wie in all den anderen unzähligen Artikel davor. Aber da dies garantiert nicht die letzten Zeilen sind, die ich schreiben werde, hebe ich mir lieber noch einiges auf.

Auf jeden Fall ist es eine mehr als großartige Sache, dass er diese Chance nutzt, nach Amerika zu fliegen, Freunde zu treffen, zusammen mit Jeff ein paar neue Fans zu gewinnen und das eine oder andere Herz schmelzen zu lassen! Matze! Hab ganz viel Spaß bei diesem kleinen Abenteuer und komm gesund wieder zurück!

Bevor wir zu dem kleinen ‚Matze hat da mal paar Fragen beantwortet!‘ Interview kommen (UND ZU EINEM GEWINNSPIEL!!), haben wir uns noch eben unseren inoffiziellen SCTYS Mitarbeiter Steven (& Stanley) geschnappt, weil es auch mal ganz lustig ist zu erfahren, wie ihm es denn ergehen würde, wenn er weiß, dass er in einigen Tagen die erste Show in Amerika spielen würde und überhaupt. Gute Sache! Vielen Dank dafür, Schtiehwen!

Stell dir vor, du würdest in der kommenden Woche rüber nach Amerika fliegen, um dort ein paar Shows zu spielen. Wie würde es dir Tage vor der Abreise ergehen? Welche Gedanken würden dir ständig im Kopf rumschwirren? Wie hoch wäre das Nervositätslevel?

Steven: Also ich wäre aufgeregt schon alleine wegen des Fluges bzw. der Flüge. Und dann kommt es drauf an, ob ich alleine oder in Begleitung bin. Und ich würde mir Sorgen um mein Englisch machen, wenn ich dann alleine sein sollte. Vermutlich würde ich noch schnell ein Wörterbuch fressen…oder ein paar Bier nehmen. Dann läuft das besser.

Mit welchen drei Musikern würdest du solch eine Tour bestreiten wollen und warum?

Am liebsten mit Menschen, die mich kennen. Hmm. Da gibt’s echt viele mit denen ich Bock hätte diese Reise zu machen. Jetzt SolokünstlerInnen?! Hmm. Kann mich da gar nicht so entscheiden oder festlegen, aber definitiv wäre Nicole aka luminescent. schon dabei, weil wir größere Trips miteinander kennen und das immer gut funktioniert.

Wie würde ein Musiker aus Deutschland dort ankommen? Was könntest du dir vorstellen?

Ich denke es läuft viel über die emotionale Ebene. Also weniger über Texte als über Melodie. Die Leute müssen die passende Stimmung haben oder finden. So mach ich das auf Konzerten auch, wenn die Texte nicht zu 100% akustisch verständlich sind.

Wie würdest du dein Set aufbauen? Würdest du zumindest englische Coversongs einbauen oder gar deine eigenen Lieder vorher ins Englische übersetzen? Oder die Sache eher ganz auf Charme aufbauen und es nicht anders angehen als in Deutschland?

Ich würde spaßeshalber vielleicht ein bis zwei Songs übersetzen, aber den Rest des Sets wie gewohnt aufziehen. Vielleicht noch einen Coversong, sonst über Charme. Haha.

Was verbindest du mit diesem Land? Für jeden Buchstaben ein passendes Wort:

Abgase
McDonalds
England
Rocky Votolato
Interstates
Kolumbus
Allen, Woody

Ein paar Worte an Matze, bevor er in den Flieger steigen wird?

Hey Matze, ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg bei deinen ersten Shows in Amerika und hoffe du kommst gesund hin und auch wieder zurück. Bis ganz bald!! Küsschen!

Kurzinterview Matze Rossi

Esther fragt sich: Wenn in den USA der ultimative Erfolg in Aussicht steht, du aber dafür an sich dauernd vor Ort sein müsstest, würdest du dein Zuhause in Deutschland aufgeben? Wie würdest du deine Entscheidung begründen?

-> Big in USA ist eher unwahrscheinlich aber „Home is where your heart is“. Wenn meine Kinder da mitgehen würden könnte ich es mir vorstellen, sonst nicht so sehr.

Sven Hoppmann und And:i überlegen, ob: du mehr englischsprachige Songs spielen wirst, bzw. wie du allgemein vorhast, dein Set aufzuteilen und wie deine Erwartungen sind, da dich in Amerika so gut wie keiner kennt.

-> Ich habe mehr Lieder mit deutschen Texten, aber wie immer, wenn ich außerhalb von Deutschland spiele, singe ich einfach manche Zeilen spontan in englisch.

Julius (Grüße in die Kieler Schaubude! Internetherz!) lässt eine Sache nicht los: „Erzähl mir nichts“- Was ist die Bedeutung der Zeile, die nur Matze kennt? „…und nur du alleine weisst, was diese Zeile IMG_2621heisst…“

-> Das können nur Julius und ich bei Schnaps und Bier in der Schaubude klären!

John Allen: Was tust du gegen Flugangst (wenn keine vorhanden, freut mich das natürlich für dich)? Gute Beschäftigungstherapien während eines längeren Fluges?

-> Tatsächlich habe ich keine Flugangst. Ich nehme ein Buch mit und werde ganz unspektakulär versuchen zu schlafen. Tilman hat so Augenklappen, die werde ich mir auch besorgen.

Ich frage mich: Wie entstand überhaupt diese Idee nach Amerika zu fliegen und die eine oder andere Show dort zu spielen?

-> Mit Kalifornien/San Francisco und LA verbinden mich viele Dinge. Ich liebe schon seit ich 13 bin den Punkrock, das Skateboard fahren und surfen- dieser ganze Zauber der sich in meinen romantischen jugendlichen Gedanken in den 80ern durch Serien, Filme, Bücher und Bands gehalten hat. Viele Freunde von mir wohnen dort, ich habe ein kleines Netzwerk und der Gedanke/die Chance war schon vor 10 Jahren da, aber es hat aus Zeitgründen nie geklappt. Aber das Leben ist kurz und so muss man die Zeit mal beim Schopf packen oder eben die Gelegenheit!

Wann und wo bist du Jeff zum allerersten Mal begegnet und wie war dein Eindruck von ihm?

-> Jeff kenne ich erst seit meiner Tour Ende 2015. Wir haben zusammen in Enkirch gespielt, es war ein schöner Abend und wir haben beide bei Sascha Rinklef in Alf (schon wieder 80er!) abgehangen, haben uns super verstanden und dann kam die Idee auf, dass wir das zusammen in Kalifornien erneut machen werden. Für die die Jeff nicht kennen: Man muss sich ja immer sein eigenes Bild machen. Er ist ein großartiger Typ und war mir gleich sehr sympathisch, wir waren beide lange auf Tour und hatten bei Sascha auch einen tollen Ort der Ruhe.

In welche Songs von Jeff sollte man unbedingt reinhören, um sich einen perfekten Einblick zu verschaffen?

-> Ich bin kein Typ von einzelnen Single- oder Hitempfehlungen. Alben werden gemacht um sie als Album zu hören! Am Besten ist aber immer eine Band oder Musiker LIVE zu sehen und sich dann erst das Album zu kaufen. Jeff kommt sicher bald wieder nach Europa- dann geht auf ein Konzert und sagt ihm, dass Matze euch geschickt hat!

Wie wirst du deine ‚Freizeit‘ dort verbringen? Suchst du dir vorher bereits Dinge raus, die du unbedingt sehen/erleben möchtest?

-> Ich werde viele Freunde besuchen, sehr viel essen, auf dem Hausboot von und mit Jenny abhängen, Bier trinken, und neue Lieder am Strand und im Golden Gate Park schreiben, Yogalehrer besuchen. Oh man, ich bin da viel zu kurz!13879235_1364912096856603_383688701433066735_n

Was verbindest du mit Kalifornien?

-> Ein großes und weites Land, Meer, Küste, lange Autofahrten, gute Musik, wilde Tiere, Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.

Es wird auch ein kleines Gewinnspiel geben! Erzähl doch mal, um was es sich dabei dreht!

-> Weil die Freude so groß war und ich so nette Rückmeldungen bekommen habe als ich letztes Mal Postkarten geschrieben habe, werde ich insgesamt 5 Postkarten abschicken- von jedem Konzertort eine!

+++++GEWINNSPIEL!!!+++++

BÄM! Vielen vielen Dank an Herrn Rossi für diese Aktion und für euch heißt es nun: Wer eine wunderschöne Postkarte aus Kalifornien erhalten möchte, der schreibt direkt eine Mail mit dem Betreff ‚USA! USA! USA!‘ (bitte direkt eure Adresse mit angeben!) an:

jasmin[dot]lybe[at]googlemail[dot]com

Nicht lange drüber nachdenken, denn die Gewinner werden schon Tage später gezogen. Viel Glück (und warum dürfen wir nie bei solchen Gewinnspielen mitmachen? Menno!)!

Und jetzt nochmal ALLE:

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2 Gedanken zu “Um es mit den Worten von den Simpsons zu sagen: ‚USA! USA! USA!‘

  1. ACHTUNG ACHTUNG:

    Kommentare, die hier NICHTS mit dem Thema zutun haben, werden NICHT freigeschaltet.
    Wer dennoch irgendwas loswerden will, der schaut unter ‚Contact‘ und schreibt mir eine Mail.

    Schluß. Aus. Ende!

    Vielen Dank!

  2. Lieber Matze,
    du wirst die Bühnen in den USA rocken .
    Die werden bestimmt “ Feuer fangen“ so wie ich😊. Eine tolle Postkarte von dir aus Kalifornien wäre das Größte. Ich wünsche dir eine tolle Zeit.

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