Anne von HASS AUF ALLES über Tigeryouth.

Janosch & Tigeryouth
Janosch & Tigeryouth

Wie schon erwähnt: Der liebe Tigeryouth brachte im August letzten Jahres sein selbstbetiteltes Album raus und ging danach bis fast Ende Dezember auf Tour, um dieses sachgemäß zu promoten und um uns die ganzen Songs einzuprügeln- in liebevoller Art und Weise natürlich! Es gelang ihm. Zumindest bei meinem Plattenspieler steht dieses Album hoch im Kurs und darf dort in doch schon regelmäßigen Abständen seine Runden drehen. Die ganzen Melodien und Texte, die mich direkt zum mitsummen oder mitbrüllen animieren. Und spätestens in diesem Augenblick merke ich, wie befreiend das sein kann, wenn man sich all den angesammelten Schmerz, den Frust, die Ausweglosigkeit und die ewig kreisenden Gedanken von der Seele schreit. Wie sehr ich (und ganz sicher noch sehr viele andere Menschen) mich von diesem Typen verstanden fühle, ich kann es nicht in Worte fassen. Als ob man mit ihm viele Nächte in einer runtergekommen Kneipe am Tresen verbracht und sich über sämtliche Dinge ausgetauscht hat und er es am Ende eben in diversen Songs verarbeitete.

Tigeryouth wurde in den ganzen letzten Jahren zu einem Freund und ich bin wahnsinnig froh, dass er sich in mein Leben schlich und plötzlich einfach da war. Tilman, danke, dass es dich gibt! Liebe!

Letztens beantwortete uns der gute Kay Petersen, der das Album produzierte, ein paar Fragen über ihn und nun bekam ich auch etwas von Anne, welche in der Band HASS AUF ALLES (welch ein toller Name schon, oder? ODER?!) spielt und als Gastmusikerin mitwirkte, ein paar Auskünfte. Vielen vielen Dank, Anne!

Wer HASS AUF ALLES in diesem Jahr sehen möchte, der schaut direkt mal auf der Facebook Seite vorbei, drückt auf ZUSAGE und geht auch gefälligst hin, ne? Zu den Veranstaltungen: Hier!

Wie und wann bist du zum ersten Mal mit ihm in Berührung gekommen?

Das erste Mal war vor 6 Jahren oder so. Da war ich mit einer Freundin in Berlin und wir sind auf ein Konzert der Band Driftwood Fairytales gegangen und Tigeryouth hat auch gespielt. Da war mir das alles aber ziemlich egal. 3 Jahre später hab ich ihn dann noch mal in Koblenz gesehen und irgendwie sind wir Freunde geworden.

Was schätzt du an Tigeryouth? Was macht ihn aus?

Tigeryouth ist vor allem live ziemlich besonders. Das macht ihn meiner Meinung nach auch aus. Livekonzerte. Vor allem auch dieser unbändige Drang drei Monate am Stück unterwegs zu sein. Und dann am Besten noch mal vier Monate hintendran.

Die schönsten Auftritte, die du bisher sehen konntest?

Hmmmm. Ich mochte das Konzert mit Spaceman Spiff in Salzburg sehr gerne. Da hat einfach eine unglaublich tolle Stimmung geherrscht. Ansonsten hab ich Tigeryouth schon so oft gesehen, dass ich mich gerade nicht mehr daran erinnern kann, welche Konzerte davon besonders schön waren.

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Welche 5 Textzeilen würdest du dir direkt tätowieren lassen?

Gar keine. Wir haben uns mal das Streichholz tätowieren lassen. Das muss reichen.

Welche 3 Songs würdest du Leuten vorspielen, die Tigeryouth noch nicht kennen, um diese von seiner Musik zu überzeugen und warum würdest du gerade diese auswählen?

Schwierig. Ich glaube, wenn ich jemanden von Tigeryouth überzeugen wollen würde, würde ich den*diejenige mit auf ein Konzert nehmen. Das ist viel eindrucksvoller als Songs von Platte. Ansonsten ist „Mammon“ ein ziemlicher Hit. Egal ob live oder von Platte.

Für dich das allerbeste Tigeryouth Video, welches man bei Youtube finden kann und warum fiel die Wahl darauf?

Puh, ein konkretes fällt mir da gar nicht ein. Aber ich würde wohl ein Live-Video auswählen. Live kommt die Musik noch ein mal ganz anders rüber.

Das war eigentlich eine ganz lustige Geschichte, die ich da mal mit Tilman erlebte…

Ich finde folgende Szene immer noch ganz schön: Der Abend, an dem wir uns in Koblenz kennengelernt haben. Keine Ahnung wie viel Uhr es ist. Wir tanzen in der Kneipe, in der das Konzert stattfand. Plötzlich kommt „My heart will go on“ und wir liegen uns zu viert oder fünft in den Armen und grölen mit.

Den besten Spruch, den er mal brachte:

„Dummheit schützt vor Dummheit nicht.“

Das Album in einem Satz zusammengefasst:

Anders als erwartet.

Von Song zu Song.

Oh, wie aufregend. Meine drei Songs sind alle Feature-Songs…

„Lauter“

Ich finde die Idee ziemlich schön, dass am Ende des Songs noch mal alle – und sogar noch mehr Leute – , die beim Album ein Feature übernommen haben, „zu Wort kommen“.

„Mammon“

Tilman hat mir vor ein paar Jahren schon mal die in seinem Zimmer aufgenommenen Demos fürs neue Album zugeschickt. „Mammon“ war tatsächlich einer der Songs, von denen ich nicht so überzeugt war. Und jetzt singe ich da mit…

„Bis zum ersten Zug“

Ich kenne „Bis zum ersten Zug“ schon seit ein paar Jahren, weil ich Tilman ab und zu bei Liveauftritten begleitet hab und ich finde den Song live richtig schön. Auf dem Album irritieren mich deswegen die zusätzlichen Geräusche noch ein wenig.

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