Kaos Skola Festival oder auch: Wie Musik verbindet!

Adolfina Fuck, Esther, Nico

Dieses Festival müsste euch ja nun wirklich schon ein Begriff sein, oder? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich fast jede Woche einen Artikel darüber verfasse: Über die dort auftretenden Musiker und die Gastgeber, warum man definitiv mal nach Schweden sollte, um sich dieses familiäre Spektakel nicht entgehen zu lassen. Aber wisst ihr was? Heute wird es ein wenig in eine andere Richtung gehen, denn was wäre ein Festival ohne die zahlreichen Besucher, die aus sämtlichen Ecken anreisen? Eben: Nichts!

Wer macht sich im Vorfeld nicht schon Gedanken darüber, auf welche Festivalbesucher man so treffen wird, oder? Kommt man gut mit anderen Leuten ins Gespräch oder wird es eher unterkühlt bleiben? Wird man Anschluss finden oder ist und bleibt man der einsame Wolf, der durch die Gegend streift?

Ein Festival ist und bleibt ein Miteinander. Es geht darum, gemeinsam eine schöne und unvergessliche Zeit zu verbringen, Musik zu zelebrieren, Gespräche zu führen und inmitten der umherspringenden Hunden und Kindern einfach auf dem Rasen oder in der Hängematte zu relaxen. Es prallen unterschiedliche Charaktere und Typen aufeinander, was auch irgendwie diesen gewissen Reiz ausmacht. Da gibt es die hippiesk angehauchten, die Punks (im Herzen), Rampensäue, Klassenclowns, entspannte Zuhörer, Kreativlinge, Geschichtenerzähler, lockere und ehrliche Zeitgenossen…

…und es gibt CHRISTIAN VOS, besser bekannt als PAPA KELLY!

Wer im letzten Jahr dabei war, wird sich noch gut an diesen roten (Party-) Bus erinnern können, der sich in der hintersten Grundstücksecke befand. Aus diesem Bereich strömten ständig zahlreiche Kinder, Hunde und sogar auch eine Katze! Familie Vos, die ihren Hauptsitz in Italien hat und zu dieser Zeit ein wenig durch die Weltgeschichte fuhr, machte Halt beim Kaos Skola, um die Seele baumeln zu lassen. Eine bärenstarke Familie, die mächtig Eindruck machte. Welch ein Zusammenhalt, welch eine Organisation und wie schön es war, wie sie diese Freiheit, die sie sich einfach nahmen, in allen Zügen genossen. Beneidenswert! Alles richtig gemacht, behaupte ich an dieser Stelle!

The Incredible Hulk…

…Christian Vos ist eine Erscheinung: Gefühlte 3m groß und eine noch größere Fresse. Sarkasmus & Ironie beherrscht er fließend und wenn dieser Typ mal wütend werden sollte, will sich niemand in seiner Nähe aufhalten. Eben ähnlich wie bei Hulk, der aus sämtlichen Nähten platzt und alles zu Kleinholz schlägt. Nur die grüne Farbe wäre nicht seine, bei ihm wäre es ein schönes knalliges ROT, was auch dadurch kommt, weil er sich ständig in die pralle Sonne setzt und somit auch noch aus 10km Entfernung auszumachen ist.

Mischung aus Mary Poppins, Mr. Proper & Mrs. Doubtfire…

Ein engagierter Typ, der nicht nur gut mit Sprüchen jonglieren kann, sondern auch mit dem dreckigen Geschirr und ausserdem soll er auch gekonnt und elegant wie so ein Elefant im Porzellanladen den Staubsauger über den Boden schweben lassen können. Im letzten Jahr wurde er für die Essensausgabe ausgewählt, mein Plan ging auf: Kaum hatte man Herrn Vos diese Aufgabe gegeben, gab es keinerlei Gemotze mehr, weil es mit dem Nachschub aus der Küche etwas dauerte. Die Nörgler wurden kleinlaut, da sich eben der mächtige Hulk schützend vor die Helfermannschaft stellte. Hätte aber doch jemand den Krieg angefangen, hätte er dieser Person einen ‚Bud Spencer‘ mäßigen Dämpfer verpasst.

Herr Vos.

Kommt er einen in der Kennenlernphase noch ein wenig ruppig vor, entdeckt man sehr schnell, welch ein großes Herz er besitzt: Als ich dabei war die Tafel mit dem Tagesprogramm zu beschriften, erwischte mich natürlich auch mal eine Wespe, sodass er mir direkt die Aufgabe abnahm und sich die Kreide schnappte. Oder kaum beschwerte ich mich bei seiner Frau Sarah, dass er nicht vorbeikam, um sich ebenfalls das Frühstück abzuholen und ‚Guten Morgen!‘ zu sagen, kam er keine zwei Minuten später freudestrahlend an und holte es prompt nach. Oderoderoder.

Ich glaube, dass wir uns Sprüchemäßig nicht viel nahmen und es ist immer wieder schön und erfrischend, wenn man auf Menschen trifft, mit denen man zumindest halbwegs auf einer guten sarkastischen (und alles anderen als ironiefreien) Wellenlänge liegt. So mussten wir am Ende einfach Facebook Buddies werden, was aber sehr schnell nicht mehr der Fall sein wird, wenn die Familie im Juli fernbleibt. Das war keine Drohung, sondern ein Versprechen, Papa Kelly!

Was ich damit nun sagen wollte:

1.) Festivals sind eine gute Gelegenheit, um sich mit anderen Menschen auszutauschen und einfach viel Spaß zu haben. Ob am Lagerfeuer, beim Frühstück, am See oder in der Schlange bei der Essensausgabe. Deswegen: Kommt doch gerne vom 21. – 23. Juli vorbei und wer weiß- vielleicht findet ihr dort auch euren Seelenverwandten/Facebook Buddy!

2.) Alle Infos findet ihr auf der Homepage: Klick!

3.) Ich habe Christian Vos natürlich aus einem bestimmten Grund erwähnt: Weil er ein grandioser Typ ist und er außerdem HEUTE Geburtstag feiert! Lieber Christian! Ich wünsche dir alles alles Liebe & Gute zum Geburtstag! Verbring schöne Stunden mit deiner Familie, lass es dir gutgehen und vorallem: Bleib so wie du bist! Wir sehen uns im Juli zum nächsten Schlagabtausch!

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