‚Happy Birthday, liebes Grand Hotel van Cleef! Auf die nächsten 15 Jahre!‘

Geile Sache! Das liebe Grand Hotel van Cleef steuert munter auf die Volljährigkeit zu, aber eh es sobald ist, muss erstmal die Pubertät überwunden werden! 15 Jahre hat dieses Hamburger Lieblingslabel nun schon auf dem Buckel und aus diesem Grund gibt es im August überall Saufgelage, von denen man sich noch im nächsten Leben erzählen wird. Ich wette!
Hier mal der Fahrplan für den August:
01. August bis 04. August: Als Labelmensch hat man es auch mal satt, ständig nur am Schreibtisch mit einem ungenießbaren Kaffee abzuhängen und Anrufe von schlechtgelaunten Pappnasen entgegenzunehmen. Deswegen dachte sich das GHvC wohl so: ‚Ey, geil! Nach dem ZEHNTEN Glas Wein hatte ich DIE Idee!! Lass mal das Knust nebenan kapern und dort einen richtig schönen kleinen Plattenladen -natürlich nach unseren Vorstellungen- aufbauen! Mit musikalischer Unterstützung!‘
Gesagt, getan! An den besagten Daten sind die Türen von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Außerdem könnt ihr euch noch folgende Künstler ansehen, die ab 18 Uhr den einen oder anderen Song für euch spielen werden:
01.08. Hello Piedpiper + Burkini Beach
02.08. Knust Acoustics mit Tim Neuhaus u.v.a.
03.08. HONIG (solo) + Martin Kelly
04.08. Intergalactic Lovers (Duo) + Lee Anderson
 18. August: FEST VAN CLEEF! Natürlich in Hamburg, ne? Open Air am Grossmarkt. Und es wird sensationell aufgetischt! Hier der Fahrplan:
17:00 Einlass
17:40 Fortuna Ehrenfeld
18:35 Gisbert zu Knyphausen (solo)
20:05 Kettcar
21:40 Thees Uhlmann & Band
Mit Tombola, Christiane Falk als Moderatorin und bestimmt auch viel Alkohol! Wer danach noch halbwegs laufen/torkeln kann, gibt sich ab 23 Uhr im Knust die Ehre, denn dort wird die offizielle Aftershowparty mit The Phat Tyrtles (Ex- Young Rebel Set) steigen!
+++TICKETS: Hier!+++
Und weil wir es so genial finden, dass es dieses Label bereits seit 15 Jahren gibt, werden wir einfach in den kommenden Wochen den einen oder anderen Artikel veröffentlichen, indem andere Menschen, die das GHvC ebenfalls abfeiern und lieben, zu Wort kommen, um ihre ganz eigene Geschichte darüber zu erzählen, wie sie überhaupt zu diesem Label gelangt sind, was das Besondere ist undundund! Den Anfang macht die liebe Solveig, die auch bereits die Kuchenform schwang, um Marcus Wiebusch und Co. eine große Freude zu bereiten. Aber lest und seht selbst. Vielen Dank an dich, Solveig!
Solveig und die Liebe zum Grand Hotel van Cleef
Da sitze ich nun also und weiß nicht so recht wo ich beginnen soll. Die liebe Jasmin bat mich um einen Text über’s Grand Hotel Van Cleef. Und worüber? Wie man überhaupt zu diesem Label kam und was das Besondere daran ist. Oh je – wo fang ich da an?
 
Mein Studium war rum, ich begann meinen ersten Job. Mein liebster Kollege und später bester Freund – wir teilten Büro und Musikgeschmack – gab mir ein paar Alben zum Hören. Darunter Du und wieviel von deinen Freunden und Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen. Er konnte ja nicht ahnen, was er damit „anrichtete“… Von da an liefen die beiden Alben bei mir rauf und runter. Ich kaufte mir noch Sylt und war bis über beide Ohren verliebt in die Musik.
Irgendwann, ich weiß gar nicht mehr so genau wann und wo, fand ich mich auf meinem ersten Kettcar-Konzert wieder. Seitdem lies mich die Band nicht mehr los. Ich las alles, was ich über sie in die Finger bekommen konnte. So stieß ich natürlich auf das Grand Hotel Van Cleef – das war ja unvermeidbar. Ich hörte mir weitere ihrer Bands an, verliebte mich auch in diese und ging dann auch zu deren Konzerten.
Anfangs besuchte ich nur Konzerte in meiner näheren Umgebung, aber mit der Zeit wurden die Wege zu Konzerten immer länger und länger. Im Laufe der Solo-Tour von Marcus Wiebusch ist das Ganze dann irgendwie ziemlich eskaliert. Kaum ein Konzert konnte ich noch auslassen. Zu dieser Zeit suchte ich auf Konzerten weniger den Kontakt zu anderen Leuten, geschweige denn zu den Künstlern oder der Crew. Meist stand ich in mitten der Menge oder noch weiter hinten, genoss das Treiben um mich herum und verließ nach Ende des Konzertes die Location auch schnell wieder. Nicht im Traum wäre es mir eingefallen, am Merch zu warten, ob da vielleicht ein Künstler nach dem Konzert eine CD für mich unterschreiben würde. Für mich waren sie einfach die „Helden“ auf der Bühne, die ich von unten anhimmeln konnte. Das wäre wohl auch ewig so geblieben, wäre da nicht dieses eine Crowdfunding gekommen und damit mein erster persönlicher Kontakt zum Grand Hotel…
Einige werden sich erinnern: Sie wollten ein Musikvideo zu „Der Tag wird kommen“ drehen. Nein, eigentlich kein Musikvideo, sondern ein richtiger Kurzfilm. Sowas kostet nun mal viel Geld und aus diesem Grund starteten sie eine Crowdfunding-Aktion: man gab Geld und bekam dafür – je nach gespendetem Betrag – ein „Dankeschön“. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und suchte mir die Option „Konzertticket inklusive persönlicher Übergabe einer signierten CD“ aus. Ich wählte das Konzert in Karlsruhe und dann kam schließlich der Tag, an dem ich meinem Helden zum ersten Mal persönlich begegnen würden. Ich war das ganze Konzert über fürchterlich aufgeregt. Als es dann soweit war – kurzes Treffen mit Autogramm und natürlich dem obligatorischen „Selfie“ – habe ich wohl kaum einen ordentlichen Satz rausbekommen (Ich hoffe, Marcus, du kannst dich an dieses erste Treffen nicht mehr erinnern…). Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb: es hat etwas in mir ausgelöst.

Von da an war ich nicht mehr hinten, sondern möglichst vorn in der ersten Reihe zu finden. Bei den folgenden Konzerten blieb ich anschließend noch länger dort, um die eine oder andere CD unterschreiben zu lassen.
Wie es genau dazu kam, weiß ich nicht mehr, aber einige Zeit später stand ich auf dem Deichbrand Festival in der Schlange am Visions-Stand, um ein Thees-Autogramm zu bekommen. Der gut gelaunte Thees signierte meine CD und auch ein unscharfes Handyfoto von uns beiden bekam ich.

Dann, aus einem spontanen Impuls heraus, quatschte ich Rainer G. Ott an. Ich dachte schon länger darüber nach, wie ich Marcus einmal richtig Danke sagen könne, für alles was seine Musik für mich bedeutet und für die ganze Freude, die seine Konzerte mir bereiten. Das Abschlusskonzert seiner Solo-Tour wäre da die beste Gelegenheit und ich wollte ihm etwas schenken, was früher oder später alle – ob Freunde oder Familie – von mir bekommen: Kuchen! Genau diese Idee erläuterte ich Rainer. Er sagte sowas wie: klar, kein Ding, schreib Malek an, der kümmert sich. Und so war es dann auch.
 
Seit dieser Begegnung mit Rainer sind nun ziemlich genau 2 Jahre vergangen und das was danach kam, fühlt sich an wie ein einziger großer Rausch aus grandiosen Grand Hotel Veranstaltungen. Mal in großen und mal in kleinem Rahmen, aber immer einzigartig schön!
Wenn ich all die schönen Events und Moments dieser 2 Jahre jetzt hier auch noch beschreiben würde, ich würde ewig brauchen und – seien wir ehrlich – wer will das denn schon alles lesen?!
Was das Grand Hotel für mich so besonders macht?
Die Musik.
Ich liebe (fast) alles, was mir vom Grand Hotel musikalisch serviert wird. Sei es Label-eigenes (wie Kettcar, Tomte, Spaceman Spiff und Patrick Richardt) oder Label-fremdes, was ich aber auch ohne das Grand Hotel wohl nie kennengelernt hätte (wie z.B. Matze Rossi und Nils Christian Wédtke). Die Liste der Künstler, die ich so sehr ins Herz geschlossen habe und deren Musik für mich meinen Lebenssoundtrack ist, besteht fast ausschließlich aus ihnen.
Die Crew.
Nach und nach lernte ich mehr Leute aus dem Grand Hotel kennen und sie alle habe ich einfach unheimlich liebgewonnen. Allerdings: Ist das jetzt eigentlich ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, wenn das neue Azubinchen dich schon mit Namen anspricht, bevor du sie kennst? Ich glaube, ich bestelle zu viele Pakete im Shop, naja sei’s drum…
Die Community.
Wenn ich mich auf den Weg gen Norden mache, weiß ich schon ziemlich genau, wer beim Konzert in der ersten Reihe neben mir stehen wird.  In den letzten Jahren habe ich so viele nette Leute dort kennengelernt. Von engsten Freundschaften bis hin zu lockeren Bekanntschaften ist das ganze Spektrum dabei, und herzlich ist es immer. Ob beim Frühstück im Beach Motel, beim Biertrinken im Knust, oder oder oder. Egal bei welchem Grand Hotel Event ich bin, ich fühle mich immer wie ein Teil einer Familie und das ist ein großartiges Gefühl!
Auf der Cruise vor zwei Jahren lernte ich auch meine verlässliche Kettcar-Begleiterin und Doppelzimmer-Mit-Mir-Teilerin kennen. (Ey Steffi, ich freu mich schon sehr auf die nächsten Konzerte mit dir!).
Und zu guter Letzt: ich hätte meine beste Freundin wohl nie kennengelernt, wenn das Grand Hotel nicht wäre. (Meine Güte, Imke, was wäre uns dann alles entgangen?!? Ich mag da gar nicht drüber nachdenken…)
 
Happy Birthday, liebes Grand Hotel Van Cleef! Auf die nächsten 15 Jahre!
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