Melancholie Maritim geht BADEN!

Also, das ist natürlich nicht wortwörtlich zu nehmen, ne? Obwohl man natürlich nie weiß, was am kommenden Samstag so in Cuxhaven passieren wird, denn Sven Hoppmann (Melancholie Maritim Photographie/handwritten-mag) hat sich da etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er klopfte bei befreundeten Musikern an und das ging bestimmt irgendwie so:
Sven: So, welchen von den Halunken rufe ich noch an? Bisher habe ich Herr Lehmann, Yellowlove, John Allen und Matze Rossi einen Knebelvertrag für den 19. August auf’s Auge gedrückt. Mmh, ach guck mal: Ich habe da ja noch den Marcel Gein im Telefonbuch stehen. Der ist ja eh immer für jeden Scheiß zu haben!
Marcel (nimmt den Anruf an): Ey, Hoppe. Wenn DU mich anrufst, dann willst du immer irgendwas. Spuck’s aus!
Sven: Ey, du Landratte! Das heißt erstmal MOIN, ne?!
Marcel: Selber Landratte!
Sven: Ich merke schon- wir verstehen uns!
Marcel: So, Butter bei die Fische! Was’n los? Du, der Rocky Votolato steht schon ungeduldig auf der Bühne und ruft schon nach mir. Ich kann mir nicht noch eine weitere Abmahnung leisten!
Sven: Ach, cool. Grüß mir mal den Rocky! Du, mir ist ja neulich eine witzige Sache passiert und zwar…
Marcel: SVEN! Ich mag dich ja tierisch gerne, ne? Aber komm mal auf den Punkt jetzt! Mit Rocky ist heute nicht zu spaßen. Ich habe echt nur noch 30 Sekunden für dich, denn ich höre schon die ersten Buh-Rufe vom Publikum…
Sven: Oh, fuck. Okay: Melancholie Maritim. Cuxhaven. Bootsausflug. 19. August. Mit Matze, Yellowknife, Herr Lehmann, John Allen und- mit dir?
Marcel: Ey, klar. Da bin ich dabei! Wir werden eine GUTE ZEIT haben! Siehst du meine Herzchenaugen? SIEHST DU MEINE HERZCHENAUGEN?!
Sven: Marcel, ich kann nicht durch’s Telefon gucken.
Marcel: Oh. Aber du sollst wissen: Ich habe Herzchenaugen! Allein schon bei der Vorstellung!
Sven: Awwwww! Der Knebelvertrag wird dich in den nächsten 2 Tagen erreichen. Bitte unterschreibe alle 3 Zettel und zwei zu mir zurück!
Marcel: Geil. Mach ich! Gibt es auch Tabletten gegen Seekrankheit?
Sven: Klar. Kostet aber extra!
Marcel: Super. Alles wie immer!
Sven: Geini, ich freu mich! Aber jetzt lieber erstmal los zur Bühne!
Marcel: Ach, alles gut. Er spielt jetzt schon ohne mich. So, dann erzähl mir mal die witzige Geschichte…
Sven: Ja, gerne! Und zwar war das so….

Ja, irgendwie so ist es gelaufen, oder Herr Hoppmann?

Auf jeden Fall wird das eine kleine gemütliche Runde werden, denn für dieses Spektakel auf hoher See gab es im Vorverkauf nur 100 Tickets zu erwerben und was soll ich sagen: Die Karten gingen weg wie die Pizzen bei der Pizza Bande in Hamburg! Ausverkauft! Bäm! Für die allererste Auflage ‚Melancholie Maritim‘ schon der perfekte Start, nicht wahr?

Die dort auftretenden Musiker müssen wir euch nun wirklich nicht mehr vorstellen, da diese Herren ja schon fast Stammgäste bei SCTYS sind. Aus diesem Grund haben wir uns gedacht: Wie super es doch wäre, wenn die Musiker sich im Vorfeld gegenseitig covern. Da es ’nur‘ 5 Musiker sind, dachte ich bei der Aufgabenverteilung, dass das ja easy hinhauen wird. Nunja, was soll ich sagen? Es sind am Ende 3 Videos geworden. Yellowlove und Herr Lehmann können ihre auserwählten Cover ja direkt auf dem Schiff zum BESTEN geben. Bitte erinnert sie mal freundlich dran und grüßt sie vom SCTYS Team!

Herr Hoppmann war so gut und hat ein paar herzschmelzende Worte über Matze Rossi, John Allen und Marcel Gein verloren. Dazu gibt es die auserwählten Cover! Viel Spaß damit und natürlich auch beim Bootsausflug, ne? Beim nächsten Mal bin ich bestimmt auch mit dabei, denn ich bin mir zu 100% sicher, dass das nicht das erste und letzte Mal sein wird! Vielen Dank an Sven, Matze, John und Marcel für’s Einstudieren und für eure Zeit. Liebe und so!

Sven Hoppmann über Marcel Gein:

Ich fotografiere Hochzeiten. Im Dezember 2015 haben ich eine ganz besondere Hochzeit fotografiert, wo es anschließend eine Taufe im Wohnzimmer gab. Dieser ganze Moment, die Menschen und die Geschichte dahinter hat mich schon echt mitgenommen und berührt. Aber das gehört hier nicht her.

Auf jeden Fall war Marcel als Überraschung gebucht und schlenderte irgendwann ins Wohnzimmer und hat 2-3 Songs gespielt. Da hab ich ihn zum ersten Mal gesehen und gehört und kennengelernt.

Mittlerweile habe ich ihn in kleinen Läden, mit Rocky Votolato zusammen, in Schweden beim schönen Kaos Skola (ich glaub da war er betrunken) und bei einem mega Gartenkonzert mit Antje Schomaker gesehen, aber das größte Herzblut ist tatsächlich bei dieser ersten Begegnung kleben geblieben.

Wer ihn mal getroffen hat, weiß einfach was man an ihm mag. Der trockene Humor, die mega nette Art und dann diese krasse Stimme. Der Typ ist einfach die eierlegende Wollmilchsau im Songwriterbereich. Spätestens seit dem kleine Video, wo er mit Rocky Votolato und Nikolas Müller „Skinny Love“ von Bon Iver gecovert hat, quatschen mich auch die Leute an und sagen „Der kommt aufs Schiff? Krass. Voll gut!“.

Die Musiker für das Schiff hab ich so ausgesucht, weil ich gute Freunde dabei haben wollte. Und alle fünf Typen sind großartige Menschen und ganz nebenbei noch mega Musiker. Hätte ich alle eingeladen, auf die diese Beschreibung passt, wären es auch noch einige mehr geworden. Aber es sollte ja keine Kreuzfahrt werden.

Also.. ob als Perry O‘ Parson oder Marcel Gein, solltet ihr euch den Typen unbedingt mal reinziehen! Prost!

Sven Hoppmann über John Allen:

Ich habe John witzigerweise bei einem Interview für das handwritten-mag kennengelernt und war super gespannt auf den Menschen hinter der Musik. Und was soll ich sagen? Da habe ich ihn gleich ins Herz geschlossen. Super Typ! Und was gut ist, er sabbelt genauso gern wie ich. Wellenlänge und so. Bei seiner Musik finde ich die Mischung aus dem folkigen und dem düsteren sehr gut. Wobei ich denke, dass die düstere Seite noch viel mehr sein Ding ist. Eigentlich bin ich so eine Grinsebacke, aber die melancholisch, traurig und schönen Songs von John Allen nehmen mich unglaublich mit. Mein Lieblingskonzert mit ihm war tatsächlich im Wohnzimmer bei handwritten-mag – Mitgründer Jens, weil wir da so eine unglaublich entspannte Stimmung hatten und er war halt noch mehr zum Anfassen. Hab ihn aber nicht angefasst. Obwohl er mich bestimmt gelassen hätte.

Sven Hoppmann über Matze Rossi:

Ich habe Matze vor… ich schätze mal 6 Jahren oder so kennengelernt. Da habe ich mit ihm eine Show in Bremerhaven vermittelt und eine in Cuxhaven gemacht. Kneipenkonzert. Unglaublich viele Erzieher waren da. Verrückt. Tagtraum und auch seine Solosachen habe ich schon immer gehört, aber als da auf meinem Sofa der Matze rumhing und vor dem Konzert ein bisschen rumspielte, war das so Fanboymäßig schon ziemlich cool. Später haben wir uns dann immer mal wieder bei seinen Konzerten gesehen und ich habe Fotos von ihm und seinen Shows gemacht. So haben wir uns angefreundet. Zu seiner Musik muss man nicht viel sagen, denk ich. Der Punk mit dem Hippieherz. Kaum ein anderer Musiker trifft mit seiner Musik so ins Schwarze bei mir. Er ist authentisch, ehrlich und unfassbar lieb. Ich hätte wegen ihm sogar fast Yoga ausprobiert. Aber nur fast. Hoffentlich macht der Typ mit dem was er liebt und was er so gut kann noch lange weiter. Mittlerweile habe ich viele seiner Konzerte gesehen. Unvergessen wird wohl Westerstede bleiben, wo ich das Cover für seine Vinylbox fotografiert habe. Und natürlich mein einziges Erlebnis mit einem betrunkenen Matze auf der Bühne im Kleinen Donner Hamburg. Da war er so euphorisch, dass er sich nebenbei mit Yellowknife Tobi einen reingeknistert hat. Super witzig!

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