No Way in Hell I Break #3 mit Sven

Sich in dieser Zeit intensiver als sonst mit Musik auseinanderzusetzen ist eine schöne Beschäftigung, wie ich finde! Gestern teilte euch die liebe Jess mit, welche Songs bei ihr rauf und runter laufen- Songs, die pushen und für gute Laune sorgen. Wer noch nicht reingelesen hat, der kann das noch eben fix nachholen: Klick!  Heute haben wir für euch Sven Hoppmann. Jetzt werden bestimmt viele sagen: Achja, Sven, der alte Lappen! Vorstellen müsste ich diesen Mann eigentlich nicht mehr, mache es aber dennoch kurz (nennt man das schon Professionalität?): Sven ist ein unfassbar guter Fotograf, drückt definitiv immer im richtigen Moment auf den Auslöser. Ob Tourfotograf bei Chuck Ragan und Nathan Gray, ob Portraits, Hochzeiten und was nicht alles- jemand, der sein Handwerk versteht und das noch locker-flockig mit einer Kippe im Mund und einem Bier in der linken Hand ausüben könnte. Ohne Anstrengung. Ansonsten hat er noch Handwritten-Mag an der Backe, was an dieser Stelle POSITIV gemeint ist. Was macht er sonst so? Sich um seine kleine Familie kümmern, Geschichten erzählen, in Cuxhaven in der Börse versacken und die jährlich stattfindene Bootstour organisieren. Und wahrscheinlich 10 000 andere Sachen, die hier jetzt den Rahmen sprengen würden! Deswegen machen wir endlich direkt weiter mit seiner Songliste. Vielen Dank an Sven für deine investierte Zeit und euch viel Spaß beim Lesen und Hören!

Jupiter Jones – Kopf hoch und Arsch in den Sattel
 
Ist mir bei dem Erstellen einer #staythefuckhome Playlist sofort als erstes in den Kopf gekommen und eröffnet mit dem Motto die Runde. Nutzt ja nix. Kopf in den Sand stecken bringt ja nix.
 
The Interrupters – She’s Kerosene
 
Unser Durchdrehsong. Mit meiner 7jährigen Tochter wird dazu durch das Wohnzimmer getanzt. Man braucht ja Bewegung.
 
Nathan Gray – No Way
 
Einer der schlimmsten Ohrwürmer von der kürzlich abgeschlossenen End Hits Records Tour, der mich immer an die 2 Wochen erinnert, als alles noch relativ normal war.
 
Kotzreiz – Nüchtern unerträglich
 
Muss ich dazu noch viel sagen? Ich hab so unfassbar Bock Feiern zu gehen. Immer das was man nicht hat halt….
 
Matze Rossi – Milliarden
Weil sich die ganzen deutschen Kartoffelköpfe im Internet gerade wieder so austoben, weil sie momentan ja noch mehr Zeit haben für Verschwörungstheorien, geistigen Durchfall und Deutsch sein. Fick Dich, Naidoo!
 
Brian Fallon – I dont‘ mind (If I’m with you)
 
Weil der Brian sich mit der neuen Platte und dem ganzen Drumrum endlich wieder in mein Herz gespielt hat. Ein gemeinsamer Termin ist dank Corona leider nun auch abgesagt. Kacke.
 
Frere – Book
 
Weil man da zu dem Typ und dem Album so großartig traurigschön melancholisch sein kann. Passt für mich genau zu dieser Zeit.
 
Joe Astray – Painting the Picture of Distance
 
Distance? Weisste? Außerdem war das Wohnzimmerkonzert von Joe bei uns vermutlich das vorerst letzte Mal Livemusik für lange Zeit. Isso.
 
Lionheart – When i get out
 
Songtitel passt super und durchbricht die momentane Ruhe so schön. Wenn man sich Zuhause schon so gut versteht, müssen die mich halt anschreien.
 
A Choir of Ghosts – An Ounce of Gold
 
Weil das neue Album vom Schweden gerade erschienen und richtig schön geworden ist und ich noch auf unser schon gebuchtes Häuschen in Schweden im Juli hoffe.
 
Bruce Springsteen – Atlantic City
 
Geiler Song, aber ich fühl mich immer so alt und weise wenn ich den Boss höre. Kein Plan warum. Ach und hier gleich mal der Hinweis, dass die U30 Fraktion aufhören soll Springsteen als Stilmittel für Wasweißich zu nutzen! Honks!
 
Counting Crows – Round here
 

In der Quarantäne guck ich festplattenweise alte Fotos durch und schwelge in Erinnerungen an meine Fotoanfänge. Und da sind irgendwie die Counting Crows auch immer Thema. Deshalb mehrmals am Tag „Round here“, weil ich „Mr.Jones“ einfach nicht mehr so oft hören kann. Amen.