Interview mit Eileen Neubert.

Foto: Katja Thiele

Eileen ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr: schon bei dem fantastischen Lieblingstape-Blog, welcher vor einigen Jahren eingestampft wurde, zeigte sie, welche große Rolle die Musik in ihrem Leben spielt. Außerdem haben wir uns ab und an zusammengeschlossen, um die eine oder andere Umfrage ins Rollen zu bringen, darunter ging es zum Beispiel auch um das Thema Tattoos. Irgendwie witzig, wenn ich daran denke, dass sie vor ein paar Jahren von der Veranstaltungskauffrau zur Tätowiererin wechselte und irgendwie schließt sich damit jetzt der Kreis, oder?

Egal, was Eileen macht- sie macht es mit purer Leidenschaft. Ich liebe ihre Arbeiten und somit ist es auch wenig verwunderlich, dass ich ab und an bei ihr aufkreuzte um mir ein neues Werk abzuholen und ich hoffe sehr, dass es auch 2021 erneut klappen wird, schließlich stehen noch einige Projekte an. Ihre Anfänge absolvierte sie bei Yase Farbextase, wechselte dann rüber zu Alunar.Ink, um schließlich in ihrem eigenen Laden namens Treibeis direkt im Bremer Viertel zu landen. Eileen ist ein gutes Beispiel dafür, dass man einem anfänglich geplatzten Traum nicht allzu lang hinterher trauern sollte und stattdessen die eigenen Talente weiter im Auge behält und das allerbeste draus macht- und das, liebe Leute, ist ihr hervorragend gelungen.

Dennoch bleibt sie weiterhin der Musik treu: mit ihren engsten Freunden (Tubby & Thirsty Shows) veranstaltete sie das eine oder andere Konzert in Eigenregie und so kam es auch mal vor, dass es zum Abschluss einfach Tattoos als Gage gab. Verrückt, oder? Aber absolut genial! Um welche Band es sich dabei handelte? Tja, das wird sie euch im Interview verraten!

Bevor es aber losgeht, hier noch ein kleiner Hinweis: da auch die Tattoostudios in diesem Jahr gefühlt öfter geschlossen als geöffnet waren, fielen natürlich einige dringend benötigte Einnahmen weg. Deswegen: ob TätowiererInnen, Clubs, Restaurants um die Ecke oder Lieblingsläden- schaut einfach, wie ihr helfen könnt. Ob mit Gutscheinen, Abholungen, Merch oder eine einfache Überweisung via Paypal- die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch Eileen würde sich freuen, wenn ihr euch zum Beispiel für ihr aktuelles Wandbild ‚Autumn Collection‘ entscheiden würdet. Ansonsten folgt ihr gerne, dort bleibt ihr stets auf dem Laufenden!

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Vielen Dank an Eileen für’s offene Beantworten all der Fragen und bis hoffentlich ganz bald mal wieder!

Anfänge

Eileen, schön, dich bei der etwas länger ausfallenden Interviewreihe dabei zu haben. Wie sah dein Leben denn vor dem Tätowieren aus? Welchen Weg hattest du eingeschlagen und wie und wann kam der Wandel zustande?

Hallo zusammen. Vielen Dank dass ich mitmachen darf, Jasmin <3

Ich bin gelernte Veranstaltungskauffrau und wollte immer in der Musikbranche arbeiten. Na ja ihr wisst wie der Hase läuft, man brauchte viele Kontakte und muss gut saufen können. Ersteres hatte ich scheinbar nicht ausreichend, haha, und konnte somit nie so richtig Fuß fassen. Ich habe irgendwann in einer Promi-Event-Agentur gearbeitet und wie der Titel schon verspricht, war das wirklich der allerletzte Dreck. Nach der Probezeit wurde ich natürlich direkt gekündigt, worüber ich heutzutage super froh bin.

Damals ist aber eine Welt zusammengebrochen und ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich war schon immer kreativ und habe mich auch schon sehr früh tätowieren lassen. Wäre jedoch immer zu unsicher und feige gewesen, um mich in einem Studio vorzustellen. Dann habe ich bei Facebook von einer Tattooschule gelesen und mich beworben. Im Nachhinein würde ich aber niemandem diesen Weg empfehlen.

Wie sah der Weg zur Tätowiererin für dich aus? Und gab es auch irgendwann mal aufkeimende Zweifel an den gefassten Entschluss-von dir oder von Familie/Freunden?

Ich wurde von dieser Schule dann angenommen, bin zurück nach Berlin gezogen und habe dort acht Monate mal mehr und mal weniger etwas gelernt. Zum Ende hin mussten wir uns einen Praktikumsplatz suchen wodurch ich nach Bremen gekommen bin, weil ich mich mit meiner besten Freundin bei Yase hab tätowieren lassen und sie mir das dann einfach so anbot. Dafür bin ich immer noch super dankbar.

Von meinem engen Umfeld habe ich zum Glück nur Unterstützung erfahren, was natürlich nicht der Normalfall ist. Die einzigen, denen das gar nicht gefallen hat, waren Omas und Opas, Tante & Co. Aber für die war ich schon immer das schwarze Schaf in der Familie. Klar hatte ich auch selbst Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg ist, aber da bin ich schon immer so der try & error-Typ gewesen.

Foto: Katja Thiele

Zuerst fand man dich im Laden von Yase in Bremen. Wie sah da dein anfänglicher Alltag aus?

Der Anfang war nicht leicht, da Yase ein privates Studio hat und dort keine Laufkundschaft hereinschneite. Ich musste also sehen, dass ich durch Social Media auf mich aufmerksam machte. Natürlich hat mir Yase dabei auch viel geholfen und ich durfte einige ihrer Stammkund:innen tätowieren. Ich hatte keinen harten Alltag. Klar musste ich putzen aber Yase und ich haben uns das immer gut aufgeteilt. Ich hing gerne im Laden rum und habe gezeichnet oder bei Yase zugeguckt und ab und an ist dann mal eine Anfrage für mich abgefallen.

Wie war es für dich, als du zum ersten Mal einen Kunden/eine Kundin vor dir sitzen hattest? Wie hoch war der Nervositätsfaktor? Bei welchen Schritten warst du dir unsicher?

Das Gefühl ist super fancy, wie kurz vor einem Bungee-Sprung, stelle ich mir das vor. Am meisten Sorge hat mir der Umgang mit den Kund:innen gemacht: Über was spricht man denn so? Fühlt der Gegenüber sich wohl? Werden die Menschen schreien oder weinen? Alleine auch die körperliche Nähe war super seltsam und ungewohnt und ich habe sehr viel geschwitzt.

Was genau fasziniert dich am Tätowieren? Und ist es etwas, was du dir bis zur Rente vorstellen kannst? Wie würde Plan B aussehen?

Ich finde es super verrückt, dass so viele Menschen einen Teil von mir bis ans Lebensende unter der Haut tragen. Das macht man sich viel zu selten bewusst. Daneben kann ich komplett frei arbeiten und mich entfalten, und wenn man so einen Job hat, ist es doch das allergeilste, oder nicht?! Ich würde das sehr gerne so weitermachen, bis ich nicht mehr kann. Hoffentlich auch noch als Tattoo-Omi, denn einen Plan B gibt es erstmal nicht, solange ich Augen und Hände habe.

Welche gesundheitlichen ‚Gefahren‘ bringt der Beruf mit sich?

Das Offensichtliche zuerst: die Infektionskrankheiten. Das Risiko ist zwar gering, aber es besteht leider. Es passiert sicher nicht nur mir, dass ich mich das ein oder andere Mal mit einer kontaminierten Nadel pieke. Ein paar schwarze Punkte habe ich unfreiwillig an den Fingern. Dazu kommt der körperliche Verfall mit den Jahren. Die sitzende und gebeugte Haltung macht dem Rücken zu schaffen. Davor habe ich am allermeisten Angst: dass ich das körperlich irgendwann nicht mehr kann.

Irgendwann fand man dich bei Alunar.Ink wieder: was genau gefiel dir dort?

Ich mochte den kleinen, hellen und freundlichen Laden, aber am meisten die Mädels. Das Klima zwischen uns war super. Wie vier waren alle so unterschiedliche Typen aber füreinander da und es gab nie Stress. Das war super schön.

Wenn andere bereits mit den Gedanken spielen, in diesem Bereich Fuß zu fassen: was sollten die Menschen deiner Meinung nach für den Beruf mitbringen? Und was sind vielleicht zu unrealistische/romantische Vorstellungen?

Ich glaube, dass viele denken: geil, ich wird jetzt einfach Tätowierer:in und verdiene mir ein goldenes Näschen damit, weil Tattoos sind ja sau teuer. Aber die Realität sieht etwas anders aus. Klar kann man davon gut leben, aber ich sage immer, dass das reine Tätowieren bei mir vielleicht 30 % vom Job ausmacht und daran denken die meisten natürlich nicht. Dazu kommt leider so Nervkram wie Buchhaltung & Steuer, Versicherungen, Putzen, Bestellungen, Organisation, Terminplanung, E-Mails, Social Media, und last but natürlich niemals least: zeichnen. Für letzteres sollte man sich schon länger interessieren, denn nur Arschlöcher klauen Motive aus dem Internet. Im Endeffekt muss man das wirklich lieben, weil da einfach ein Haufen Herz & Arbeit drinsteckt.

Auf welche Stile bist du spezialisiert? Mit welchen Wünschen/Vorstellungen wäre man bei dir an der falschen Adresse?

Ich bin langsam an dem Punkt angelangt, wo ich mir aussuchen kann was ich machen will und das ist ein großes Privileg, für das ich sehr dankbar bin. Mandalas oder fotorealistische Motive lehne ich grundsätzlich ab, da andere das deutlich besser machen und es mir einfach keinen Spaß bringt. So sage ich das auch meinen Kund:innen, die größtenteils positiv auf die ehrliche Antwort reagieren. Mit Tieren oder Pflanzen ist man bei mir immer an der richtigen Stelle. Die tätowiere ich am liebsten im Neotraditional-Stil und in Farbe.

Deinen eigenen Laden hast du Treibeis getauft- wie bist du auf diesen Namen gekommen und was genau liebst du an diesem Laden?

Den Laden habe ich erst seit ein paar Monaten, er war ein kompletter Glücksgriff und befindet sich direkt im Bremer Viertel. Außerdem habe ich viel Platz und nutze zwei Räume, eine Küche und ein Bad. Der Name ist ein Tribut an meine allerliebste Lieblingsband Captain Planet, die ein Album veröffentlichten, was Treibeis heißt.

Mit wem teilst du dir den Laden und werden sich in Zukunft auch GasttätowiererInnen bei dir einfinden? Gibt es grobe Ideen/Pläne?

Ich teile mir die Räumlichkeiten derzeit mit meiner lieben Kollegin Nadine Ramez. Da sie aber selbst nach einem eigenen Laden sucht, ist ein Ende irgendwann absehbar. Dann hätte ich auch Lust ab und an Gasttätowierer:innen einzuladen.

Wenn du frei wählen könntest: welche drei KünstlerInnen hättest du gerne mal zu Besuch und warum?

Ich kenne gar nicht so viele Tätowierer:innen persönlich und bin oft skeptisch in Bezug auf fremde Leute, deshalb möchte ich die Personen gerne schon länger verfolgen oder auch mal im Real Life gesehen haben. Wenn ich wählen könnte, dann wären es Anne Appelschnut aus Hamburg und Melina (Atelier Electric Heart) aus Hannover, weil ich beide kennengelernt habe, ihre Arbeiten liebe, ihre Anwesenheit mega Spaß macht und man einfach gut labern kann. Zusätzlich wähle ich natürlich meine liebe Ex-Kollegin Rike (Black.Peony.Ink), die jetzt in Oldenburg arbeitet, aber immer willkommen ist.

Kommen wir noch kurz zu der fantastischen Band City Light Thief: was liebst du an dieser Band? Was verbindet dich mit ihnen?

Mir gefällt alles an den Burschen, von den Persönlichkeiten bis zur Musik. Das sind einfach ein paar Bekloppte, die sich gefunden haben, ihr Ding durchziehen und dabei noch unverschämt sympathisch sind. Ich höre deren Musik schon ganz lange, da kam man durch meine damalige Szene-Bubble ja irgendwie nicht dran vorbei. Benni kannte ich schon länger so ein bisschen aus’m Netz, der war immer super nett, aber beim Rest dachte ich, dass das bestimmt arrogante Fatzkes sind, weil die auch immer so ernst auf den Promobildern geguckt haben.

Vor einiger Zeit haben wir ein Konzert mit City Light Thief hier in Bremen veranstaltet – das machen meine besten Freunde und ich ab und an nebenbei – und als die Band ankam, waren direkt alle so herzlich und unkompliziert, obwohl sie in irgendeinem ekeligen WG Zimmer auf dem Boden pennen mussten. Seitdem lieb ich die sehr.

Und natürlich die Frage, wie es dazu kam, dass das eine oder andere Bandmitglied bei dir unter der Tätowiermaschine landete?

Das war eine völlig bekloppte Aktion, die vorher nicht geplant war. Nach dem oben genannten Konzert hingen wir halt so rum und es hatte sich schon herumgesprochen dass ich Tätowiererin bin und so kam eins zum anderen und wir sind nachts kurzerhand in den Laden gefahren. Anstelle einer Gage gab es dann Tattoos.

2020

Wie erging es dir, als die allerersten Coronafälle bekannt wurden und es langsam aber stetig mit Infizierten und Todesfällen nach oben ging?

Wie so viele habe ich das am Anfang des Jahres noch ein wenig belächelt, bevor sich die Lage im März ja deutlich zugespitzt hat. Dann war es einfach nur noch verrückt und ich hatte auch Angst und Respekt davor.

Der erste Lockdown im Frühjahr traf viele besonders hart: wie erging es dir, als die Nachricht kam, dass fast alles schließen muss? Welche Gedanken und Ängste gingen dir dabei durch den Kopf?

Ich hatte in erster Linie gar nicht so große Existenzängste, weil ich damals noch sehr wenig Fixkosten hatte. Ich habe auf 18qm gewohnt, was finanziell natürlich von Vorteil war, aber dadurch, dass ich dann nur noch den ganzen Tag zuhause sein durfte, war das auf dem engen Raum schon uncool. Ansonsten muss ich sagen, dass ich die Entschleunigung irgendwann auch genießen konnte. Ich fühl mich immer doof, wenn ich das sage, aber für mich hatte zumindest der erste Lockdown auch positive Effekte.

Wie bist du dort über die Runden gekommen? Gab es staatliche Hilfen oder warst du auf dich allein gestellt?

Durch meinen damaligen Deal auf der Arbeit hatte ich kaum gewerbliche Ausgaben, wenn ich gleichzeitig keine Einnahmen hatte. Von daher habe ich Arbeitslosengeld beantragt und nachdem ich mich durch den Papierwahnsinn gekämpft hatte, kam auch schnell das Geld an und ich konnte meine Miete zahlen und meinen Kühlschrank füllen.

Nachdem der Lockdown beendet wurde- wie sah danach der Alltag für dich aus? Welche Auflagen gab es für Tattoostudios? Und wie gingen die Kunden damit um?

Ich war froh, dass ich zeitnah im eigenen Laden arbeiten konnte, da wir den Abstand zueinander einhalten mussten. Das war zu viert im alten Studio nicht möglich, aber im Neuen kein Problem mehr. Mit hohen hygienischen Standards habe ich schon immer gearbeitet, teilweise auch vorher mit Masken. Da kamen für mich kaum neue Sachen dazu.

Einen Verschwörungstheoretiker hatte ich als Kunden, der gleichzeitig Maskenverweigerer war und mich nach einer Diskussion als diskriminierende Faschistin bezeichnet hat. Ansonsten nahmen alle Kund:innen die Maßnahmen glücklicherweise als selbstverständlich hin, desinfizierten die Hände, kamen alleine zu ihren Terminen und brachten sich Snacks und Getränke mit.

Foto: Katja Thiele

Lange hielt diese Zeit nicht an und die Studios sind erneut dicht. Inwiefern hattest du Verständnis für diese Entscheidung? Gab es etwas, was du so gar nicht nachvollziehen konntest?

Ich muss gestehen, dass ich vom zweiten Lockdown irgendwie überrascht war, aber ich konnte das handeln schon auch nachvollziehen. Klar ist es nicht fair, dass gerade unsere Branche im Gegensatz zu anderen nicht arbeiten darf, aber was für eine Lösung wäre besser gewesen? Irgendwo muss ja angefangen werden und darüber, dass niemand eine Tätowierung zwangsläufig braucht, sind wir uns glaube ich einig. Von dem jetzigen Lockdown bin ich deutlich mehr betroffen, weil ich in einen eigenen Laden und in eine größere Wohnung gezogen bin. Die Last der hohen Fixkosten spüre ich deutlich auf meinen Schultern. Ich bin aber privilegiert und konnte mir in den letzten Monaten und Jahren ein paar Taler zurücklegen, was mir wenigstens ein paar schlaflose Nächte erspart. Nicht dass das nicht vorkommen würde – aber ich weiß zumindest, dass ich noch ein paar weitere Monate klarkommen kann.

Wie kann man dich derzeit unterstützen? Welche Möglichkeiten gibt es? Wie sehen die staatlichen Hilfen aus?

Ich versuche hier und da einen Print oder eine Stickerei zu verkaufen. Das bringt mir nicht viel Geld ein, aber es hält mich immerhin etwas auf Trab und ich hoffe jemand anderes freut sich darüber. Dass das mit der „Novemberhilfe“ alles nicht so glimpflich läuft, hat sich ja schon herumgesprochen. Da kommt dann irgendwann ein gefühlt ausgewürfelter Betrag an, aber das reicht vielleicht für die Laden-Miete und die Krankenversicherung. Meine Wohnung und mein Essen muss ich trotzdem selbst bezahlen. Dann versucht man alles, um nebenbei noch einen Groschen zu verdienen, aber wenn das dann Betrag X übersteigt, werden die staatlichen Mittel wieder gekürzt. Deshalb nehme ich derzeit auch keine Gutscheine mehr an. Nachher stehe ich da, kriege keine Unterstützung und verdiene nach dem Lockdown auch wieder nichts, da alle ihre Gutscheine einlösen. Ich weiß, dass das immer super lieb gemeint ist, aber ich hoffe ihr versteht das.

Wie verbringst du die ‚freie‘ Zeit? Was fällt dir besonders schwer?

Ich hatte vor kurzem zum ersten Mal eine depressive Phase. Ich hatte keine Lust aufzustehen, zu reden, Nachrichten zu beantworten oder zu zocken. Dementsprechend war ich auch absolut unkreativ und habe einfach nur nichts gemacht. Den ganzen Tag sieht man bei Instagram wie die Leute tausend neue Motive zeichnen, Wände bemalen, oder sonst wie kreativ werden und das stresst mich dann noch mehr, weil ich einfach nichts gebacken kriege. Aber wir leben hier gerade in einer verdammten Pandemie. Da darf man auch mal nichts machen und muss sich eingestehen, dass das okay ist. Jetzt versuche ich meinen Tagen wieder etwas Struktur zu geben. Ich stelle mir einen Wecker, mache öfter Sport, koche geiles Zeug und halte mich an Sachen, die mir guttun.

Möchtest du noch etwas loswerden? Dann hast du hier die Möglichkeit:

Ich frage mich, ob überhaupt jemand geschafft hat bis hier hin zu lesen. Falls ja: krass, danke <3 Und Jasmin, es ist so fantastisch, dass du den Kram hier machst. Man merkt wie viel Arbeit und Liebe darin steckt und dafür danke ich dir ganz dolle. Bleibt gesund!